Flocken. Ich war gerade mit Hero in der Reithalle eigentlich ist es eher ein ueberdachter Reitplatz und daher an allen Seiten oberhalb der Bande offen.Hero fand das komische weisse Zeugs das da ploetzlich den Hallenboden ziert auch sehr seltsam. Oder vielleicht fand er es sogar gut??? Ein Grund um sich zu erschrecken und der Arbeit zu entziehen - auf jeden Fall hat er es angeschaut wie wenn es sich gleich zum Monster formt, das große Pferde frisst. Meine Maedels im Gegenteil fanden es Klasse im Schnee zu spielen, Schneeflocken jagen, sich waelzen, herumtoben.... Gut fuer mich, da sind sie nachher bestimmt muede!!! Am Morgen war die weiße Pracht zum Glueck wieder weg und am kommenden Wochenende gab es dann 25 Grad! Monday, February 21, 2011
Fruehlingserwachen!!
Vor 3 Wochen hat sich der Winter ein letztes Mal aufgebaeumt und es hat hier nochmals heftig geschneit. In der Wettervorhersage wurde natuerlich wieder Schnee und Eis vorausgesagt. Ich hab mir ersteinmal wieder meinen Teil gedacht. Haha, hier kommt nicht viel. Es war grad so um die 0 Grad und gegen 18 Uhr war es dann soweit.... der Himmel hat seine Schleusen geoeffnet und herunter kamen grosse weisse
Flocken. Ich war gerade mit Hero in der Reithalle eigentlich ist es eher ein ueberdachter Reitplatz und daher an allen Seiten oberhalb der Bande offen.Hero fand das komische weisse Zeugs das da ploetzlich den Hallenboden ziert auch sehr seltsam. Oder vielleicht fand er es sogar gut??? Ein Grund um sich zu erschrecken und der Arbeit zu entziehen - auf jeden Fall hat er es angeschaut wie wenn es sich gleich zum Monster formt, das große Pferde frisst. Meine Maedels im Gegenteil fanden es Klasse im Schnee zu spielen, Schneeflocken jagen, sich waelzen, herumtoben.... Gut fuer mich, da sind sie nachher bestimmt muede!!! Am Morgen war die weiße Pracht zum Glueck wieder weg und am kommenden Wochenende gab es dann 25 Grad!
Der Fruehling ist da. Ich habe das Wochenende gleich genutzt um herrliche Ausritte zu machen. Game hatte auch Fruehlingsgefuehle und war total in Renn- und Buckellaune. Sie durfte sich austoben und so sind wir durch den Wald gefetzt! Klatschnass geschwitzt kamen wir zuhause an, so. das
s ich sogar ein schlechtes Gewissen bekommen hab - aber nur ein klein wenig... denn sie wollte es ja so! Der Ritt auf Blue war das ganze Gegenteil - ihm ist der Fruehling egal, Hauptsache jede Anstrengung vermeiden!! Die faule Socke!!
Flocken. Ich war gerade mit Hero in der Reithalle eigentlich ist es eher ein ueberdachter Reitplatz und daher an allen Seiten oberhalb der Bande offen.Hero fand das komische weisse Zeugs das da ploetzlich den Hallenboden ziert auch sehr seltsam. Oder vielleicht fand er es sogar gut??? Ein Grund um sich zu erschrecken und der Arbeit zu entziehen - auf jeden Fall hat er es angeschaut wie wenn es sich gleich zum Monster formt, das große Pferde frisst. Meine Maedels im Gegenteil fanden es Klasse im Schnee zu spielen, Schneeflocken jagen, sich waelzen, herumtoben.... Gut fuer mich, da sind sie nachher bestimmt muede!!! Am Morgen war die weiße Pracht zum Glueck wieder weg und am kommenden Wochenende gab es dann 25 Grad! Sunday, February 20, 2011
10 Jahre Mercedes Marathon in Birmingham
Jetzt habe ich ein halbes Jahr auf den Marathon trainiert. Teilweise bin ich spaetabends oder nachts im Fitnessstudio auf dem Laufband gelaufen und was mache ich eine Woche vor dem Marathon??? Ich ramme mit meinem linken Knie beim Reiten einen Baum. So arg, dass ich am naechsten Tag kaum laufen kann und glaube alles ist kaputt. Ein Besuch in der Andrew's Sportklinik ergibt, dass es nur sehr stark geprellt ist, aber keine Baender oder Knochen ernsthaft verletzt sind! Glueck gehabt! Die Schmerzen sagen aber irgendwie was anderes! Auf jeden Fall werde ich mit so einem Knie in 6 Tagen keinen Marathon laufen koennen! Wie aergerlich!!!! Da im Relay-Team von Steffen einer ausgefallen ist, beschliesse ich dort mitzulaufen. 5 km das ist zu schaffen! Vor allem weil das Knie jeden Tag besser wird! Am Samstag hole ich die Startnu
mmern und die Zeitmessgeraete ab und beschliesse dann doch den Halbmarathon zu laufen. Im Relay Team kann ich trotzdem mitlaufen, denn ich mache nun die ersten 10 Kilometer und uebergebe dann den "Stab" und laufe einfach den Halbmarathon weiter. Die erste Haelfte des Halbmarathons bin ich in einer PACE von 8:46 gelaufen. 8:46 Minuten pro Meile ist gar nicht schlecht mit einem verletzten Knie. Naja, die erste Haelfte ist auch flach, in der zweiten Haelfte habe ich dann nur noch eine PACE von 9:53 gelaufen, da ich die Bergabstrecken nur gegangen bin. Nach 2 Stunden 9 Minuten und 17 Sekunden bin ich ins Ziel gelaufen! Eine Verbesserung zum letzten Jahr! Trotz verletztem Knie! Aber ich habe ja auch hart auf einen Marathon trainiert! Waere ja schlimm, wenn ich mich dann verschlechtern wuerde. Meine Motivation zum Laufen ist dieser Spruch: Every morning in Africa, a gazelle wakes up. It knows it must outrun the fastes
t lion or it will be killed. Every morning in Africa, a lion wakes up. It knows it must run faster than the slowest gazelle or it will starve. It doesn't matter whether you are a lion or a gazelle - when the sun comes up, you'd better be running! ... Am Ende habe ich auch noch 2 Medaillen bekommen, eine grosse fuer den Halbmarathon und eine kleine fuer den Relay.
t lion or it will be killed. Every morning in Africa, a lion wakes up. It knows it must run faster than the slowest gazelle or it will starve. It doesn't matter whether you are a lion or a gazelle - when the sun comes up, you'd better be running! ... Am Ende habe ich auch noch 2 Medaillen bekommen, eine grosse fuer den Halbmarathon und eine kleine fuer den Relay.
Trauriges oder schoenes Jahr 2011???
Das Jahr 2011 hat wunderschoen begonnen, mit Tauchen, Urlaub, Sonnenschein! Es kann eigentlich gar nicht schlecht sein! Dagi ist nun wieder auf dem Heimweg nach Deutschland und ich auf dem Rueckweg nach Birmingham. Ca. 50 Meilen vor Birmingham wird es richtig schlecht zum Fahren, Eisregen und Schnee! Brrrr, wie eklig! An jeder Bruecke ist mindestens einer von der Strasse abgekommen! Und Lauree war auch auf der Strasse, unterwegs mit dem Pferdeanhaenger nach Hause. Sie hat Dee in die Mississippi State University Klinik gebracht - Kolik! Ich war grad zu Hause und habe die Nachricht erhalten, dass er eingeschlaefert werden musste.
Das hier war seine letztes Kompliment - Somewhere in time's own space, there must be some sweet pastured place where creeks sing on and tall trees grow. Some paradise where horses go, for by the love that guides my pen I know great horses live again (Stanley Harrison). Dee ich werde Dich vermissen. Spaeter bei der Obduktion hat sich herausgestellt, dass er auch einen Tumor im Herzen hatte, der bereits metastiert hat und er wahrscheinlich in Kuerze ziemliche Schmerzen bekommen haette. Am Tag danach musste ich nicht arbeiten gehen - wegen Schnee und Eis. Ich habe es aber irgendwie nicht mitbekommen und bin trotzdem zur Arbeit gefahren.
Da ich schon da war, hab ich so ein Stuendchen emails bearbeitet und dann bin ich wieder gegangen. Es war ja keiner (fast, denn die Deutschen koennen auch bei Schnee Autofahren) da. Und da ich schon hier war, bin ich bei Lauree vorbei und habe sie etwas getroestet. Dee war ihr Lieblingspferd! Wie geht das Jahr wohl weiter? Drueben in Deutschland liegt Dino im Sterben - eigentlich rechne ich schon jeden Tag mit dem Schlimmsten. Und ihn nochmals besuchen geht grad nicht - keine Fluege gehen! Schnee im Sueden der USA, damit kann hier keiner umgehen! Fuer's kommende Wochenende hatte ich geplant nach Cancun zu fliegen. Ich wurde von Jeff eingeladen mit den Verkaufsvertretern von Hollis an einem Cavern Kurs in Puerto Aventuras teilzunehmen. Das Angebot kann ich wohl kaum ausschlagen. Am Freitag ist es soweit... die Fluege gehen wieder, eine Umbuchung nach Deutschland ist suendhaft teuer, also fliege ich nach Cancun. Nach den Schreckensnachrichten mit Dee brauche ich auch was schoenes! So komme ich am fruehen Nachmittag in Cancun an und gehe gleich mit Jeff und Nils zu den Cenotes und wir machen 2 schoene Tauchgaenge. Der Unterschied zwischen Cavern und Cave ist, dass man bei einer Cavern immer noch das Tageslicht sieht, also den Ausgang aus der Hoehle. Man hat also immer einen Orientierungspunkt in Richtung Ausgang. Trotzdem legt man ein Reel aus - dient ja auch zur eigenen Sicherheit.
Am naechsten Tag ging's los mit einem leckeren Fruehstueck bei Bamboo. Cafe Latte und ein Bananenbrot! Es gab auch Croissants oder Bagel zur Auswahl. Irgendwie fand lediglich ich dieses Fruehstueck lecker. Die anderen stehen eher auf irgendwelche Eiergerichte, wie Ruehrei mit Speck, oder Omelett oder sonst irgendwas fettiges! Igitt! Ich bin froh, mal was normales zu bekommen. Nach dem Fruehstueck gi
ng's dann erstmal los mit Theorie und am Nachmittag waren wir dann endlich wieder in den Cenotes und es ging ins Wasser. Zuerst aber noch ein paar Trockenuebungen zum Reelauslegen machen. Ich bin mit Nick im Team und Jeff ist unser Instructor. Da wir beide mit NSS-CDS Hoehle weitermachen wollen und Jeff der einzige Instructor hierfuer ist. Beim ersten Tauchgang machen wir noch nicht viele Skills und haben einfach nur Spass! Beim 2. Tauchgang ging's aber dann los
mit den ganzen Fertigkeiten. Am Abend war ich dann schon ziemlich fertig und vor allem hungrig! Das Eierfruehstueck ist vielleicht doch besser, wenn man so lange nichts mehr bekommt! Am Abend waren wir alle zusammen essen. Ich hab Fajitas gegessen. Schliesslich sind wir in Mexico! Fruehmorgens ging's wieder los! Ich hab wieder mein Bananenbrot zum Fruehstueck verspeist. Heute sind wir an einer anderen Cenote getaucht. Ponderosa. Hier haben wir die letzten 2 Tauchgaenge fuer den Cavern Diver gemacht und danach noch einen Spasstauchgang. Hoehlentauchen ist klasse! Ich habe mich ja schon entschieden weiter zu machen und von Nick habe ich noch einen Halbtrockentauchanzug und ein Reel zum Herstellerpreis bekommen! Am Abend sind wir noch ein bisschen durch Puerto Aventuras geschlendert. Hier gibt es auch ein
Delphinbecken in dem man mit Delphinen schwimmen kann. Dagi und ich dachten schon das Becken in Key Largo sei klein, dieses Becken hier ist zwar insgesamt groesser, aber es leben 150 Delphine drin. Ich weiss nicht ob ich das gut finden soll! Die armen Tiere! Am Montag morgen ging's dann wieder nach Hause! Ich habe zum ersten Mal meine eigene Regel, dass ich den Tag vorm Fliegen nicht tauche gebrochen und nur das Minimum von 18 Stunden eingehalten. Montag abend war ich wieder zuhause und schon kam auch die schlechte Nachricht. Dino ist gestorben. Heul! Jetzt hat er es doch nicht mehr bis zu seinem Geburtstag geschafft. Dino, ich werde Dich vermissen. Adieu Dino! Wenn ein Mensch fortgegangen ist, bleiben wir zurueck mit dem Schmerz darueber, dass auch auf den schoensten Sommer ein Herbst folgt, dass auch der gluecklichste Tag einen Abend hat und selbst die bezaubernste Melodie irgendwann verklingt. Als Trost bleibt uns nur die Gewissheit, dass auch dieser Schmerz vergaenglich ist, wie der Winter, die Nacht und die Stille. Nur unsere Erinnerung, unsere Sehnsucht und unsere Liebe sind unsterblich!
Lieber Dino ich werde Dich nie vergessen! RIP. Irgendwie ist es komisch Dino's Todestag ist der 18.01., dabei ist hier doch erst der 17.01.!! Heul! 2011 ist ein trauriges Jahr!
Da ich schon da war, hab ich so ein Stuendchen emails bearbeitet und dann bin ich wieder gegangen. Es war ja keiner (fast, denn die Deutschen koennen auch bei Schnee Autofahren) da. Und da ich schon hier war, bin ich bei Lauree vorbei und habe sie etwas getroestet. Dee war ihr Lieblingspferd! Wie geht das Jahr wohl weiter? Drueben in Deutschland liegt Dino im Sterben - eigentlich rechne ich schon jeden Tag mit dem Schlimmsten. Und ihn nochmals besuchen geht grad nicht - keine Fluege gehen! Schnee im Sueden der USA, damit kann hier keiner umgehen! Fuer's kommende Wochenende hatte ich geplant nach Cancun zu fliegen. Ich wurde von Jeff eingeladen mit den Verkaufsvertretern von Hollis an einem Cavern Kurs in Puerto Aventuras teilzunehmen. Das Angebot kann ich wohl kaum ausschlagen. Am Freitag ist es soweit... die Fluege gehen wieder, eine Umbuchung nach Deutschland ist suendhaft teuer, also fliege ich nach Cancun. Nach den Schreckensnachrichten mit Dee brauche ich auch was schoenes! So komme ich am fruehen Nachmittag in Cancun an und gehe gleich mit Jeff und Nils zu den Cenotes und wir machen 2 schoene Tauchgaenge. Der Unterschied zwischen Cavern und Cave ist, dass man bei einer Cavern immer noch das Tageslicht sieht, also den Ausgang aus der Hoehle. Man hat also immer einen Orientierungspunkt in Richtung Ausgang. Trotzdem legt man ein Reel aus - dient ja auch zur eigenen Sicherheit.
Am naechsten Tag ging's los mit einem leckeren Fruehstueck bei Bamboo. Cafe Latte und ein Bananenbrot! Es gab auch Croissants oder Bagel zur Auswahl. Irgendwie fand lediglich ich dieses Fruehstueck lecker. Die anderen stehen eher auf irgendwelche Eiergerichte, wie Ruehrei mit Speck, oder Omelett oder sonst irgendwas fettiges! Igitt! Ich bin froh, mal was normales zu bekommen. Nach dem Fruehstueck gi
ng's dann erstmal los mit Theorie und am Nachmittag waren wir dann endlich wieder in den Cenotes und es ging ins Wasser. Zuerst aber noch ein paar Trockenuebungen zum Reelauslegen machen. Ich bin mit Nick im Team und Jeff ist unser Instructor. Da wir beide mit NSS-CDS Hoehle weitermachen wollen und Jeff der einzige Instructor hierfuer ist. Beim ersten Tauchgang machen wir noch nicht viele Skills und haben einfach nur Spass! Beim 2. Tauchgang ging's aber dann los
mit den ganzen Fertigkeiten. Am Abend war ich dann schon ziemlich fertig und vor allem hungrig! Das Eierfruehstueck ist vielleicht doch besser, wenn man so lange nichts mehr bekommt! Am Abend waren wir alle zusammen essen. Ich hab Fajitas gegessen. Schliesslich sind wir in Mexico! Fruehmorgens ging's wieder los! Ich hab wieder mein Bananenbrot zum Fruehstueck verspeist. Heute sind wir an einer anderen Cenote getaucht. Ponderosa. Hier haben wir die letzten 2 Tauchgaenge fuer den Cavern Diver gemacht und danach noch einen Spasstauchgang. Hoehlentauchen ist klasse! Ich habe mich ja schon entschieden weiter zu machen und von Nick habe ich noch einen Halbtrockentauchanzug und ein Reel zum Herstellerpreis bekommen! Am Abend sind wir noch ein bisschen durch Puerto Aventuras geschlendert. Hier gibt es auch ein
Delphinbecken in dem man mit Delphinen schwimmen kann. Dagi und ich dachten schon das Becken in Key Largo sei klein, dieses Becken hier ist zwar insgesamt groesser, aber es leben 150 Delphine drin. Ich weiss nicht ob ich das gut finden soll! Die armen Tiere! Am Montag morgen ging's dann wieder nach Hause! Ich habe zum ersten Mal meine eigene Regel, dass ich den Tag vorm Fliegen nicht tauche gebrochen und nur das Minimum von 18 Stunden eingehalten. Montag abend war ich wieder zuhause und schon kam auch die schlechte Nachricht. Dino ist gestorben. Heul! Jetzt hat er es doch nicht mehr bis zu seinem Geburtstag geschafft. Dino, ich werde Dich vermissen. Adieu Dino! Wenn ein Mensch fortgegangen ist, bleiben wir zurueck mit dem Schmerz darueber, dass auch auf den schoensten Sommer ein Herbst folgt, dass auch der gluecklichste Tag einen Abend hat und selbst die bezaubernste Melodie irgendwann verklingt. Als Trost bleibt uns nur die Gewissheit, dass auch dieser Schmerz vergaenglich ist, wie der Winter, die Nacht und die Stille. Nur unsere Erinnerung, unsere Sehnsucht und unsere Liebe sind unsterblich! 1000 Meilen bis nach Hause....
Unser Hotel in Pompano Beach ist klasse, es ist direkt am Strand und so koennen wir den Sonnenaufgang
beobachten. Eine Runde am fruehen Morgen joggen steht auch auf dem Programm, zumindest fuer mich, denn ich trainiere ja schliesslich auf den Marathon Mitte Februar. Bei dem wunderschoenen Wetter ist heute leider erstmal ein Besuch beim Mercedeshaendler angesagt. Aus der angekuendigten Reparaturzeit von 1 Stunde wurden 3 Stunden und aus den max. 300 $ wurden fast 400 $, naja, das Geld bekomme ich ja wieder! Aber die 3 Stunden Wartezeit waren irgendwie vergeudet, denn bei dem schoenen Wetter waeren wir mal besser am Strand gelegen als durch den Walmart, der direkt neben dem Haendler war zu schlendern. Am Nachmittag war dann doch noch ein bisschen Zeit um an den Strand zu liegen,... und weil's hier so schoen ist, haben wir uns entschieden noch eine weitere Nacht zu bleiben. Ich habe mich schonmal nach DiveCentern umgeschaut. Eigentlich wollte ich das Wrack der Hydro Atlantic betauchen, aber leider ist das ein Tec Wrack und ich konnte niemanden finden der am naechsten Tag dorthin eine Tour macht. So bin ich mit Scubatyme zum Wrack der Ancient Mariner. Die Ancient Mariner ist ca. 23 m tief und wurde am 9.Juni 1991 als kuenstliches Riff versenkt. Da ziemliche Stroemung war, bin ich sofort rein ins Wrack. Oh, was ist das denn??? Sieht aus wie ein grosser Feuerwehrschlauch! Nein,...es ist das Hinterteil einer Muraene. Wow, da muss ich gleich mal raus und mir die von vorne anschauen. Es war eine gruene Muraene und sie war so schaetzungsweise 2 Meter lang! Der Kopf war auch herrlich anzuschauen. Schade, dass ich meinen Foto nicht mitgenommen habe, aber bei der starken Stroemung wollte ich das teure Geraet nicht riskieren zu beschaedigen, vor allem weil beim Einstieg ins Boot, das Boot nicht an einer Boje befestigt war sondern das Boot sich so hingestellt hat, dass man mit der Stroemung direkt an die Leiter kam und diese musste man dann schnell greifen und danach wurde einem fast der Arm aus gerissen.... hihi... ein Abenteuer! Aber der Tauchgang war's wert! Der zweite Tauchgang war am Riff der Abbey II und war ein Drifttauchgang. Es war zwar nur 16 m tief, aber sehr entspannend. Reinspringen, abtauchen und das Riff an einem vorbeischwimmen lassen. Einfach nur herrlich. Man wurde dann vom Boot wieder abgeholt, sobald man an der mitgefuehrten Boje aufgetaucht ist. Herrlich war's. Dagmar war dieses Mal nicht mit auf dem Boot sondern hat einen Tag am Strand verbracht. Komischerweise hatte sie ein Gewitter und wir nicht... das Gewitter war wohl ganz schoen oertlich!!! Denn wir waren nur ein paar Meilen weiter noerdlich. Die dunklen Wolken hab ich zwar bei der Rueckfahrt gesehen, aber mir nix dabei gedacht, dass sie Dagi's Strandtag zerstoeren koennten... So, nun aber ab auf die Strasse, denn wir wollten heute noch bis nach Ocala, Heart of horse country Florida.
Hier gibt es viele schoene Farmen, nicht ganz so wie in Kentucky, aber eine gewisse Aehnlichkeit hat es schon. Es muss hier doch auch einen tollen Reiterladen geben. Wir klappern 2 Laeden ab, aber beide waren eher enttaeuschend! Am Nachmittag geht's noch zur 40 Fathom Grotto. Jeff hat dort einen Tec Deep Kurs und ich mache bei 2 Tauchgaengen mit, denn schliesslich war ich jetzt ziemlich viel in Salzwasser tauchen und das ist die beste Moeglichkeit das Equipment vom Salzwasser zu reinigen - im Frischwasser zu tauchen! Schoen war's und vor allem ich konnte einfach nur relaxen und den anderen bei den Skills zuschauen. Zwischen den Tauchgaengen hab ich mich
einfach auf die Wasseroberflaeche gelegt und relaxt. Am naechsten Tag ging es dann wieder Richtung Birmingham, ... mit einem Zwischenstop in Locust Grove im Tanger Outlet und wie praktisch am gleichen Exit ist auch ein Reiterladen, namens Horsetown! Und es ist endlich mal was nach unserem Geschmack. Englisch, Western, alles was das Herz begehrt! Am fruehen Abend waren wir wieder zurueck in Birmingham. Morgen ist Dagi's Geburtstag und gleichzeitig auch Abreisetag. Das Wetter soll nicht so toll werden, aus dem Westen ist ein Wintersturm mit Schnee und Eis im Anmarsch! Also etwas mehr Zeit fuer die Fahrt nach Atlanta einplanen und hoffen, dass Schnee und Eis erst nach dem Abflug hier eintreffen.
Monday, January 24, 2011
Manatees, Delphine und noch viel mehr....!
Am fruehen Morgen noch vor dem Sonnenaufgang waren wir also im Tauchcenter Birdsunderwater und nach einem kurzen Briefing ueber die Regeln fuer das Schwimmen mit den Manatees ging es los in Richtung Kings Bay. Es war noch stockdunkel! Nach kurzer Zeit war es
aber soweit, der Horizont roetet sich und ein feuerroter Ball – die Sonne - wandert am Himmel nach oben! Dann ging es rein ins erfrischende Nass! Fuer mich war’s eher nicht erfrischend, denn der Trocki laesst kein Wasser durch – Daggi musste sich schon mehr ueberwinden, um mit dem 1 mm-Nasstauchanzug ins 21 Grad warme, oder besser gesagt kalte Wasser zu springen. Und da kommen auch schon die ersten Manatees an unser Boot geschwommen. Langsam und gemuetlich gleiten die schweren Tiere durch’s Wasser. Die Menschen sind fuer die Manatees bestimmt genauso interessant wie
die Manatees fuer uns. Denn sie kommen neugierig her und beschnuppern uns. Einer ist die ganze Zeit bei mir und dreht sich auf den Ruecken…. Aha, er will am Bauch gekrault werden. Das Ankerseil ist auch lecker, darauf kann man so schoen rumschnullen. Dagmar wird’s so langsam im Wasser auch zu ungemuetlich und sie geht auf’s Boot, wo die meisten schon sind…. Ich halte es noch ein Weilchen im Wasser aus. Nachdem alle schon auf dem Boot sind und frieren, ringe ich mich halt doch dazu durch mich von den suessen Tieren zu trennen und auch zurueck zum Boot zu gehen. Obwohl ich noch ewig im Wasser bleiben koennte und mit den Manatees planschen. So nun war’s auch schon wieder vorbei und unsere Reise ging weiter in Richtung Sueden, wir waehlen die schoene Route entlang der Kueste, das dauert zwar etwas laenger, aber wir sehen dafuer auch mehr. Denn unser Motto lautet sowieso: „Der Weg ist das Ziel“…. Die Nacht wollen wir in Fort Myers verbringen, in unserem Couponheft sind einige ansprechende Hotels – alles ausgebucht! Letztendlich finden wir doch noch eins – ein Best Western mit Restaurants in der Naehe zum Hinlaufen. Das ist doch schoen! Mal so richtig unamerikanisch das Auto stehen lassen und zu Fuss gehen! Nach dem Abendessen sind wir schon wieder soooo muede, dass wir nur noch ein bisschen im Internet surfen und danach sofort wieder in komaaehnlichen Schlaf fallen (ich zumindest!). Morgen muessen wir es auf jeden Fall bis Mitternacht aushalten, denn es ist ja Silvester – und wir wollen das Neujahr nicht verschlafen. Auf dem Tagesprogramm stand heute Sanibel Island und ca. 200 Meilen Autofahrt bis nach Key Largo! Sanibel Island ist bekannt fuer die vielen Muscheln und tolle Straende mit weichem, weissen Sand! Rueber ueber die Bruecke und schon sind wir da. Aber es gibt gar keinen Parkplatz! Hier muss wohl gerade Hauptsaison sein! Nach einigem Suchen haben wir dann einen Parkplatz – sogar m
it etwas Schatten - gefunden und wir haben uns auf den Weg an den Strand gemacht. Es ist herrlich einfach nur dazuliegen und dem Rauschen der Wellen zuzuhoeren. So eine kleine Abkuehlung wuerde gut tun, also rein in den Ozean….. BRRRRR! Wie kalt ist das denn!!! Schnell wieder raus und von der Sonne trocknen lassen. Am Strand gibt es einige Muscheln, aber nicht so viele wie ich eigentlich erwartet habe! Letztes Mal war alles voll, vielleicht wurden alle Muscheln fuer die Meerjungfrau verbraucht! So langsam mussten wir uns auch schon wieder auf den Weg machen. Dagmar musste noch ein stilles Oertchen aufsuchen und ich hab solange unter einem Baum gewartet, da stand ganz praktisch eine Bank. Wie ich so warte faellt mein Blick auch mal nach oben... und HUCH!!! Da ist eine Schlange genau ueber mir!
Besser mal aufstehen und aufpassen, es koennte ja eine giftige sein! Natuerlich hab ich ganz viel Bilder gemacht und spaeter herausgefunden, dass es eine ungiftige war. Jetzt aber los, noch eine Tour um die ganze Insel und einen Kaffee bei Starbucks und schon war wieder fast Abend und wir wollten heute noch bis nach Key Largo und wir wollen nicht allzu spaet ankommen, denn heute ist ja Silvesterabend und das Neujahr im Auto zu verbringen ist nicht so toll, da wuerden wir es lieber verschlafen! Hihi. So gegen 7 Uhr kommen wir an, das geht ja noch! Erstmal wieder alles aus dem Auto raus! Wir bleiben hier naemlich fuer 4 Naechte! Das ist gut, nicht jeden Tag ein neues Hotel suchen muessen. Duschen und es ist noch reichlich Zeit etwas zu unternehmen. Wir entscheiden uns fuer ein Restaurant, in dem man draussen sitzen kann, mit Blick auf den Kanal und es hat auch eine Bar dabei mit Silvesterparty. Und das beste ist – man kann es zu Fuss erreichen. Nach einem leckeren Abendessen geniesse ich noch einen Hurricane. Und ploetzlich werden wir beide muede... Noch ca. eine Stunde bis Mitternacht – ob wir das wohl noch aushalten??? Hier geht schon jemand rum und setzt den Gaesten „Narrenkappen“ auf... ein Haarreif mit HAPPY NEW YEAR drauf – wir lassen es halt auch ueber uns ergehen. Wir sind soooo muede, dass wir beschliessen nach Hause zu gehen und dort um Mitternacht noch anzustossen und danach gleich „tot“ ins Bettchen zu fallen. Gesagt getan, wir haben noch im Halbschlaf auf unserem Balkon gesessen uns ein gutes Neues Jahr gewuenscht und ab ins Bett. Ich bin mal wieder sofort in einen Tiefschlaf gefallen. An Neujahr war Delphinschwimmen bei Dolphin Plus angesagt. Ich habe das ja schon vor 4 Jahren gemacht und es ist auch ziemlich teuer. Das ist ein tolles und einmaliges Erlebnis mit den Delphinen zu schwimmen. Jeder der die Chance hat, das zu machen, sollte es ausnutzen! Ich bin wie gesagt nur als Zuschauer mitgegangen. Kaum war Dagi im Wasser hat man ihr es auch schon angesehen, wie schoen es ist.
Die Delphine haben ein breites Laecheln auf ihr Gesicht gezaubert. Ein bisschen neidisch war ich ja schon, dass ich draussen stehen musste. Aber einer muss ja fuer die Fotos zustaendig sein. Hmmm, was machen wir nun mit dem angebrochenen Tag?! Key West scheint eine ganz gute Idee zu sein. Nachdem wir ueber viele, viele Bruecken gefahren sind, kamen wir gerade noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang an. D.h. Puenktlich, damit Dagi ihn noch sehen konnte, ich musste das Auto parken und hab ihn verpasst. Im Hafen lag mal wieder ein riesengrosses
Kreuzfahrtschiff. Jetzt da es Nacht wird sind alle Passagiere wieder an Bord und es legt ab. Gigantisch wenn sich so ein maechtiges Schiff in Bewegung setzt. Die Yachten, die im Hafen liegen sehen aus wie kleine Nussschalen. Nachdem wir noch etwas am Hafen entlang flaniert sind, machen wir uns auf den Weg die Duval Street entlang zu schlendern. Stoebern durch diverse Souvenirlaeden, Abendessen im Hard Rock Cafe und das Treiben auf der Strasse beobachten – da vergeht die Zeit wieder wie im Fluge. So wir gehen noch zu Willie T’s. Dort spielt naemlich Gerd Rube aus Schorndorf. Ich kenn ihn zwar nicht, aber ich hab von Jens den Auftrag bekommen, dort vorbeizugehen und ihm einen Gruss zu sagen und ihn zu umarmen. Das hab ich dann auch gemacht und bin mit 4
CD’s wieder gegangen. So haben wir fuer die Heimfahrt schon etwas schoenes zum hoeren. Am naechsten Tag war ein Tec-Tauchgang an der Spiegel Grove geplant. Dagi kommt auch mit auf’s Boot, nimmt aber vorsichtshalber noch ein paar Triptone (Tabletten gegen Seekrankheit). Denn heute ist ein klein wenig Seegang. Mein Buddy fuer den Tauchgang ist Karl und wir planen einen 80minuetigen Tauchgang mit Penetration des Wracks. Die USS Spiegel Grove wurde am 17. Mai 2002 als kuenstliches Riff 6 Meilen vor Key Largo versenkt. Das Wrack liegt auf 20 – 43 m Tiefe und ist mit ca. 170 Metern Laenge das zweitgroesste betauchbare Wrack der Florida Keys. Durch den Hurrikan Dennis im Juli 2005 wurde das Wrack in eine andere Position gebracht und liegt heute aufrecht im Wasser, was eigentlich die geplante Position war, als sie versenkt wurde. Wir sind nicht ganz runter zu den Turbinen, denn wir wollten ja die Decks erkunden. Erstmal runter auf ca. 36m und bei den Kraenen rein ins Wrack, entlang der Gaenge am Hauptdeck bis vor zum Bug des Schiffes, dann auf dem ersten Level wieder zurueck zum Heck. Total interessant, in manchen Raeumen sieht man noch was es mal war. Wir sind an der Kueche vorbeigekommen, an den Kabinen, am Waschraum, usw. Auf dem 2. Level sind wir dann wieder vor in Richtung Bug, und auf dem 3. Level dann wieder Richtung Heck, nochmals runter zu den Kraenen und ganz zum Heck des Schiffes schwimmen. Und schon war es auch wieder Zeit zum Auftauchen. Ich hab keinen einzigen Fisch gesehen, d.h. es waren natuerlich viele Fische da, aber ich war so fasziniert vom Wrack, dass ich gar nicht nach Fischen geschaut habe. Es war ein genialer Tauchgang. Nach 81 Minuten war ich wieder auf dem Boot. Ups, eine Minute ueberzogen, aber der Kapitaen hat noch nicht nach uns gesucht! Mein Buddy Karl hat uns fuer den Nachmittag zu einem Segeltoern auf seinem Segelboot eingeladen.
Da haben wir uns natuerlich nicht nein sagen hoeren. Eigentlich ist Segeln ganz einfach, wenn man den richtigen Wind in den Segeln hat. Am Anfang musste ich noch oft nach oben schauen, um zu sehen wo der Windmesser steht, aber nach einiger Zeit spuert man es am Steuer. Wir sind so ca. ein Stuendchen rausgesegelt und haben dann gewendet, der Sonne entgegen! So wurde ich fuer den entgangenen Sonnenuntergang auf Key West entschaedigt. Es war ein herrlicher Sonnenuntergang. Mit der Sonne ist auch der Wind gegangen.... Und wir hatten noch ein ganz schoenes Stueckchen bis zurueck zum Liegeplatz. Aber ein Segelboot hat ja auch einen kleinen Hilfsmotor. Also haben wir diesen angeworfen.
Nun kam wieder der interessante Teil der Tour, aussteigen aus dem Segelboot in ein kleines Motorbooetchen! Uuuuuihhh, ganz schoen wackelig! Aber wir haben es alle geschafft ohne ins Wasser zu fallen! Als Dankeschoen haben wir Karl zum Abendessen beim Italiener eingeladen. Ich hatte zwar einen Baerenhunger, trotzdem war ich nach dem Essen mal wieder so satt, dass ich nie wieder was essen wollte! Am naechsten Tag war wieder Tauchen angesagt. Eigentlich das Wrack Duane, jedoch war ausser mir
nur noch ein anderes Paaerchen da, das Tauchen wollte und so sind wir an Molasses Reef gegangen. Das Molasseriff ist sehr schoen, jedoch auch sehr flach. Tauchtiefe nur 7-8m. Gut zum Fotografieren. Meine Sidemountflaschen waren nach 2 60minuetigen Tauchgaengen noch fast voll. Fuer den Nachmittag hatten wir geplant schnorcheln zu gehen, damit Dagi auch nochmals die Unterwasserwelt betrachten kann. Vom Strand aus gibt es halt nichts was wirklich
interessant ist, so haben wir Karl gefragt, ob er nicht Lust hat uns mit seinem Segelboot zu einem schoenen Schnorchelplatz zu bringen.
Gesagt getan, so sind wir wieder zum Molasses Reef rausgesegelt und Dagi und ich haben noch etwas geschnorchelt. Schoen war’s, aber tauchen ist eben doch besser. Und schon sind wieder vier Naechte rum und unsere Zeit auf Key Largo ist beendet. Bevor wir die Keys verlassen, gehen wir aber noch kurz zur African Queen,
die hier im Kanal liegt! Heute steht der Everglades Nationalpark auf dem Programm. Die Everglades reichen vom Lake Okeechobee im Norden bis an die äußerste Südspitze der Florida-Halbinsel. Sie werden auch Grasfluss genannt. Dieser Fluss ist auf den ersten Blick nicht als solcher zu erkennen, da er nur selten als offene Wasserfläche zutage tritt. Vielmehr ist diese bis zu 60 km breite Wasserader oft nur einige Zentimeter tief, so dass fast die gesamte Fläche von Gras bewachsen ist, trotzdem fließt er mit 1 Meter pro Stunde. In den etwas erhöhten Gebieten wachsen gelegentlich Bäume, beispielsweise Zypressen, Gumba-Limbo-Bäume, Königspalmen sowie Mahagonibäume. Der hoechste natuerliche Punkt liegt 2,4 m ueber dem Meeresspiegel. Der Nationalpark schützt den südlichen Teil der Everglades, aber er erstreckt sich nur auf etwa 20 Prozent der Fläche der ursprünglichen Feuchtgebiete. Der Park beherbergt die einzigen wildlebenden Flamingos in den USA. Daneben gibt es an Vögeln noch eine Reihe Watvögel sowie Ibisse, Pelikane, Kormorane und Störche. In den Everglades leben auch Waschbären, Schwarzbären, Alligatoren,
Spitzkrokodile, Seekühe, Spinnenarten, Pumas und weitere Tierarten. Die Everglades sind die einzige Region auf der Erde, in der sowohl Alligatoren als auch Krokodile leben. Insgesamt sind 350 verschiedene Vogel-, 300 Süß- und Salzwasserfisch-, 40 Säugetier- und 50 Reptilarten nachgewiesen. Unsere Tour beginnen wir am Royal Palm mit dem Anhinga Trail. Dort kann man naemlich Alligatoren beobachten. An einer Stelle sehen wir sogar
35 auf einmal! Beeindruckend!! Auf dem Rueckweg sonnt sich ein Alligator am Wegesrand. Ich will von Dagi ein Foto mit dem Alligator schiessen. Sie will aber nicht naeher hin!
Irgendwie kann ich verstehen warum! Danach gehen wir den Gumbo Limbo Trail, auf welchem wie der Name schon sagt viele Gumbo Limbo Baeume stehen. Unser Abenteuer setzen wir am Long Pine Key mit einer Wanderung fort. Wir wollen unbedingt einen Florida Panther sehen. Die Wanderung fuehrt uns erst durch ein Pinienbaumgebiet auf eine steppenaehnliche Aera. Kein Panther weit und breit! Der Rueckweg ist eher sumpfig. Toll, genau wie der Park Ranger es beschrieben hatte. Eine kleine Wanderung mit vielen tollen Eindruecken durch 3 total verschiedene Gebiete und das alles innerhalb von 1 Stunde!
Der Panther hat sich aber trotzdem nicht blicken lassen! Die Population ist sowieso ziemlich gering – geschaetzte 80 Panther. Da muss man wirklich Glueck haben einen zu sehen! Nach unsere Wanderung fahren wir zum suedlichsten Punkt – Flamigo und machen dort ein kleines Picknick. Nun wollen wir uns ueber die attraktiven Punkte langsam wieder zum Ausgang vorarbeiten. Der erste Punkt ist der Eco Pond. Hier sehen wir einen rosafarbenen Vogel,
der im Wasser rumspaziert und seinen Schnabel im Wasser hat. Wir sind ganz aufgeregt, dass es ein Flamingo ist. Es stellt sich aber heraus, dass es nur so ein Schnabelvogel war! Auf jeden Fall war dieser wohl grad beim Fischen und er war sehr huebsch, auch wenn er kein Flamingo ist. Die naechste Attraktion soll der Bear Lake sein. Eine Off-Road Strasse fuehrt immer tiefer in die Wildnis. Irgendwann mitten im „Dschungel“ ist ein Parkplatz, kein Mensch da – nur wir! Und auch kein Bear Lake zu sehen, nur eine Kanu-Einstiegsstelle. Wahrscheinlich kommt man nur mit dem Kanu an den Bear Lake. Laut Karte am Navi ist es noch ein Stueckchen. Also wandern wir mal los. Stellenweise stinkt es hier bestialisch. Wir glauben, dass dies die fleischfressenden Pflanzen sind und haben keine Lust mehr bei dem Gestank weiter zu gehen. Also machen wir uns ohne den Bear Lake gesehen zu haben auf den Rueckweg. Weitere Hoehepunkte sind die Mangrovensuempfe
, der West Lake und verschiedene kleine Ponds. So langsam bricht auch die Daemmerung an und wir wollen heute ja noch nach Miami Beach oder evtl. Fort Lauderdale fahren. Da vibriert was. Ich glaube es ist Dagi’s Handy, Dagi denkt es ist mein Handy! Es ist aber keins von beiden, denn das Geraeusch kommt von hinten und unsere Handys sind beide vorne. Seltsam, seltsam. Also halten wir an der naechsten Moeglichkeit an, was auch gleichzeitig der Mahagoni Hammock ist. Es ist der Motor der Heckklappe. Und die Heckklappe laesst sich auch nicht mehr oeffnen! Was tun??? Wir gehen erstmal spazieren und hoffen dass das komische Geraeusch nachher wieder weg ist. Da es schon gedaemmert hat, eigentlich war es schon stockdunkel haben wir Gluehwuermchen gesehen. Der Trail bei Nacht war auch schoen, obwohl es doch etwas unheimlich war. Ausserdem konnte ich nicht richtig entspannen, weil ich nicht wusste warum das Auto so komische Dinge macht! Als wir wieder zurueck waren, war das Geraeusch weg. Zum Glueck! Also machen wir uns auf den Weg in Richtung Miami. Zu frueh gefreut! Schon nach kurzer Zeit faengt das Geraeusch wieder an und wird immer schlimmer. Dieses Mal hoert es sich mechanisch an und letztendlich kommt eine Fehlermeldung Heckklappe ist offen und es macht klack und die Heckklappe ist tatsaechlich offen. So ein Mist, was machen wir jetzt?? Erstmal etwas umpacken, damit falls die Heckklappe waehrend des Fahrens aufgeht nichts rausfallen kann. Ganz schoen bloed bei Dunkelheit am Strassenrand das bis unters Dach vollbepackte Auto umzupacken. Wir stellen fest, dass wir das Auto nicht mehr abschliessen koennen. Auch das noch! So beschliessen wir nicht in Miami zu uebernachten sondern nach Fort Lauderdale oder etwas weiter noerdlich zu gehen. Letztendlich landen wir in Pompano Beach! Alles ausladen! Der an der Rezeption hat uns schon ganz komisch angeschaut, was wir fuer 1-2 Naechte alles reinschleppen! Wir wussten noch nicht wie lange wir bleiben. Kommt drauf an, ob wir das Auto hier reparieren lassen oder heim fahren. Die Tauchflaschen lassen wir im Auto und parken das Auto mit dem Heck ganz dicht an einer Hecke. Da duerfte nun nichts passieren. Hoffentlich!
[Posted with iBlogger from my iPhone]
Thursday, January 13, 2011
Ab in den Sueden!!
Am naechsten Morgen stand fuer mich erstmal Joggen auf dem Programm, Dagi hat sich fuer die Alternative entschieden - naemlich auszuschlafen. Unser
Hotel war etwas mehr als 1 Meile vom Strand entfernt und so bin ich dorthin gejoggt und danach noch am Strand entlang. Schliesslich muss ich meine Tagesportion "Laufen" auch so langsam erhoehen erhoehen! Da war naemlich noch was.... der Marathon auf den ich trainiere! Was ich am Strand gefunden hab, hat mir ganz und gar nicht gefallen! Auf den ersten Blick sieht alles aus wie immer endlos langer Strand mit weissem Sand, aber halt, was sind das fuer schwarze
oder braune Puenktchen zwischen drin??? Muscheln sind es nicht, es sind Tarballs (Oelklumpen) von der Oelkatastrophe aus vergangenem April. Mal sehen wie lange diese noch hier angespuelt werden. Habe fuer Dagi zum Anschauen gleich mal ein paar mitgenommen - hab sozusagen geholfen den Strand zu reinigen, obwohl die paar, die ich weggeraeumt hab eigentlich nichts war, bei der Menge die hier rumliegt. Nach dem Fruehstueck haben wir trotz Oel noch einen herrlichen Strandspaziergang gemacht. Und dann waren wir noch Shoppen! Denn ich hatte meinen Bikini zuhause vergessen und da wir in Richtung Sueden unterwegs sind, werde ich diesen bestimmt bald mal brauchen! Und da in
Gulf Shores die Badesaison schon vorbei ist, gab's die hier zu Schnaeppchenpreisen. Unsere Tour ging dann auch weiter - erstmals in Richtung Osten. Wir haben die Scenic Route entlang der Kueste gewaehlt und haben in Florabama die Grenze nach Florida ueberquert! YEAH, endlich sind im Sunshine State Florida. Aber hier sieht man auch noch nicht den grossen Unterschied zu Alabama, wenn man genau hinsieht sieht man eigentlich gar keinen Unterschied! Kein Wunder wird der noerdliche Teil Floridas am Panhandle boshafterweise Lower Alabama genannt. Den naechsten Stop machen wir in Gulf Islands National Park in Pensacola und wir fahren ueber die Inseln raus zu Fort Pickens. Das Fort interessiert uns weniger, wir wollen lieber ein bisschen an den Strand gehen und relaxen. Auch hier hat es wieder viele Tarballs, aber da wir auf der Buchtseite sind, finden wir ein oelfreies Plaetzchen am Rande der Duenen. Dort geniessen wir die Ruhe und Einsamkeit des Strandes! Es ist einfach nur herrlich, wie im Paradies! Die Zeit vergeht wie im Fluge, es ist schon wieder Nachmittag und wir wollten heute eigentlich noch ein Stueckchen weiter kommen, also rein ins Auto und weiter gen Osten. So ca. nach einer Stunde gab's aber schon wieder einen Grund zum Anhalten, SHOPPING! Das Silver Sands Outlet in Destin - wenn man schon in USA ist, muss man auf jeden Fall in einem Outlet einkaufen gehen - so guenstig kommt man nie wieder an Klamotten, und schon gar nicht an Markenkleidung! Nach dem Shoppen waren wir doch ziemlich muede! Na gut, dann bleiben wir in Destin und haben eben morgen eine laengere Fahrstrecke vor uns, denn morgen abend wollten wir in Crystal River sein. Hier haben wir ausnahmsweise schon ein Hotel vorgebucht und wir konnten auch spaet ankommen, da wir nicht noch ein Hotel suchen mussten! Die Nacht war fuer mich nicht so schoen, hab diese zum groessten Teil auf der Toilette verbracht und mir das Essen nochmals durch den Kopf gehen lassen. So haben wir den naechsten Morgen mit einem Apothekenbesuch begonnen und sind dann weiter nach Seaside. Seaside ist ein nettes kleines Staedtchen am Golf. Es gibt hier schoen Haeuschen und einen tollen Strand. Fuer meine neue Badebekleidung war es aber etwas zu kuehl, aber es war herrlich die Handtuecher am Strand auszulegen und den Wellen zu lauschen.... Da bin ich doch glatt wieder eingeschlafen. Muss wohl daran liegen, dass ich die letzte Nacht nicht so viel geschlafen habe. In Seaside gab's uebrigens kein Oel am Strand! Yippieh! Nach einem ausgiebigen Nickerchen ging unsere Tour dann weiter in Richtung Panama City Beach. Hier haben wir auch nochmals einen Stop im St. Andrew's State Park eingelegt. Ich hatte gehofft, dass wir freilebende Delphine sehen. Hier habe ich bis jetzt jedes Mal Delphine gesehen, so haben wir uns auf die Steine an der Buchtausfahrt gesetzt und auf's
Wasser gestarrt. Keine Delphine weit und breit! Aber Pelikane beobachten macht auch Spass und was ist das denn??? Gleich neben unserem Sitzplatz schaut ein Waschbaer zwischen den Steinen hervor und schaut uns vorwurfsvoll an.... So nach dem Motto was macht ihr denn hier vor meinem Hauseingang. Der lebt hier bestimmt wie die Made im Speck und geniesst die Fischreste der Fischer, die es hier in Massen gibt. Leider war fuer uns auch schon wieder Zeit diesen schoenen Ort zu verlassen und weiter in Richtung Sueden zu fahren! Wir waehlen wieder die schoenere Strecke entlang der Kueste aus. Langsam geht auch schon wieder die Sonne unter und rein zufaellig ist hier ein Parkplatz mit Blick auf's Meer. Wie praktisch, wir sind genau zur richtigen Zeit hier und halten an und beobachten staundend wie der rote Feuerball im Meer verschwindet. 10 Minuten spaeter ist es dunkel. Hier wird nach dem Sonnenuntergang immer sofort das Licht ausgeschaltet! Aber wir hatten eh nichts
besonderes mehr zum Anschauen, nur noch Highway! So sind wir dann noch bis Crystal River gebraust, hier angekommen waren wir schon wieder ziemlich muede - noch einen Tee trinken und etwas geschmacksneutralen Zwieback essen, danach falle ich ins Koma. Aber morgen frueh muessen wir um 6:15 Uhr bei Birdsunderwater sein, denn wir wollen mit den Manatees schwimmen gehen.
Monday, January 10, 2011
3000 Meilen (4500 Kilometer) durch die Waerme!
In Alabama ist es mir gerade zu kalt.... Dagmar findet es auch kalt! Wie gut, dass wir geplant haben durch den Sunshine State Florida zu reisen. So setzen wir uns am Tag nach Weihnachten ins Auto und ab geht's Richtung Sueden! Aber zuerst mal nach Suedwesten - unser erster Halt heisst naemlich nicht Florida, sondern New Orleans in Louisiana. Kurz vor dem Mittagessen erreichen wir Rob's Tauchladen in Mandeville. Den wollte ich mir schon lange mal anschauen, da wir immer mit ihm Tauchen in Pensacola tauchen gehen. Und was fuer ein Glueck, Rob hatte Zeit und hat uns zum Mittagessen in ein nettes Fischrestaurant eingeladen. Fuer mich gab's Mahi Mahi - frisch aus dem Golf von Mexiko. Mittlerweile ist alles wieder fuer die Fischerei geoeffnet. Ob das Oel schon weg ist....??? Sicherlich nicht! Aber der Fisch hat trotzdem sehr lecker geschmeckt. Nach dem Mittagessen gab's noch eine Tour durch Mandeville am Ufer des Lake Ponchartrain entlang. Da stehen viele nette Haeuschen und Villen, die uns sehr gefallen haben. Zu bloed, dass wir bei Rob mitgefahren sind und unser Foto leider in unserem Auto lag. Nach der kleinen Privatstadtrundfahrt musste Rob wieder
ran an die Arbeit und fuer uns ging die Fahrt weiter nach New Orleans rein. Einfach rueber ueber den Lake Ponchartrain und schon ist man da! Durch die Bourbon Street und das French Quarter schlendern, am Mississippi die Schaufelraddampfer beobachten, am Jackson Square vorbeigehen und viele schoene Haeuschen anschauen und schon wird es wieder dunkel! Die Zeit rennt dahin und wir machen
uns langsam auf den Weg in Richtung Osten. Wir hatten kein Hotel so waren wir also flexibel mit unserer Unterkunft. Wir wollten noch ein paar Meter machen, denn am 29.12. mussten wir in Crystal River ankommen, da wir dort ein Hotel vorgebucht haben. So haben wir es noch bis Gulf Shores, Alabama geschafft und haben dort ein nettes neu eroeffnetes Hotel zu einem Schnaeppchenpreis bekommen. Todmuede sind wir ins Bettchen gefallen.
Subscribe to:
Posts (Atom)