Friday, May 17, 2013
Ich glaub ich bin im Paradies!
Heute morgen wurde ich vom Affengebruell geweckt. Die sitzen immer in den Baeumen vor der Samara Palm Lodge und bruellen! Noch vor dem Fruehstueck geh ich mit meiner
Kamera auf Affenjagd und ich brauch auch gar nicht lange suchen, denn sie sitzen in den Baeumen und bruellen vor sich hin! Aber warum bruellen die denn so? Die muessen wohl ihrem Namen alle Ehre machen, es sind naemlich Bruellaffen! Diese sind Pflanzenfresser und leben in den Baeumen. Das Gebruell ist meistens am Morgen und ist kilometerweit zu hoeren. Vermutlich dient es zur Kommunikation mit anderen Bruellaffengruppen. Nach dem Affen-Fotoshooting setze ich mich an einen der gedeckten Fruehstueckstische und lasse mir ein leckeres Fruehstueck servieren. Am liebsten hab ich das leckere Obst. Das ist immer so schoen frisch hier! Ich komme mir irgendwie vor wie im Paradies! Pura Vida eben. Lothar und Bri haben heute frei und wir wollen an den Strand gehen. Leider erscheint die Putzfrau nicht und Bri muss noch die Zimmer putzen, und wir kommen erst ein bisschen spaeter als geplant los. Es ist gerade auch schon Mittagsessenszeit und so fahren wir ein kleines Stueckchen in Richtung Norden und kehren in ein nettes Lokal direkt am Strand ein. Sancho, der Hund, darf auch mit. Ich bin total verliebt in den kleinen Sancho, denn er
sieht ein klein wenig aus wie meine zwei Maedels, nur in Kleinformat. Ach es ist einfach paradiesisch hier. Mit gefuelltem Magen geht es nun weiter zum Mel Gibson Strand. Der Strand heisst so, da sich Mel Gibson in die unberuehrten und unbebauten Straende verliebt hat und ein Stueck Land hier erworben hat. Wie alle Straende in Costa Rica ist dieser fuer jeden frei zugaenglich. Da es ueber 30 Grad hat und die Sonne unerbaermlich vom Himmel sticht, schlagen wir unsere Handtuecher in den Baeumen auf, wir brauchen Schatten, vor allem auch Sancho. Zwar haben wir einen Sonnenschirm dabei, aber der waere fuer 4 Personen und einen Hund doch etwas zu klein. Ein bisschen im Wasser planschen und dann ein bisschen auf dem Handtuch rumliegen und wieder im Wasser planschen. Wir lassen es uns gut gehen. Zum Abschluss wirft Lothar noch ein Kleidungsstueck von Anna (seiner Tochter) auf den Baum und so ist ein lustiges Schauspiel eroeffnet, wie sie versucht dies wieder zu erlangen. Als Rache wirft sie auch was auf den Baum und Bri spielt auch gleich noch mit.... Tja,
Lothar's Hemd haengt nun ein bisschen zu weit oben und wir versuchen es gemeinsam mit einer Huehnerleiter wieder runter zu bekommen, aber das dumme Ding will und will nicht runter kommen. Gemeinsam schaffen wir es dann doch irgendwie. Muede und erschoepft vom vielen herumliegen fahren wir nach Hause. Den herrlichen Tag lassen wir mit einem Essen im naheliegenden franzoesischen Restaurant Ma Ma Gui ausklingen. Ein weiterer Tag im Paradies ist vorueber.
Wednesday, May 15, 2013
PURA VIDA (Leben pur!) als Geburtstagsgeschenk!
Das lange harte Training hat nun bald ein Ende! Endlich ist der Tag des Marathons gekommen. So ein Training fuer einen Marathon ist schon ganz schoen anstrengend, vor allem, wenn man "nebenher" noch arbeitet, reitet, taucht und diverse andere Sachen macht. Da wird bald der Tag zu kurz, aber ich habe eben die Nacht dazu genommen!Und wenn man 26,2 Meilen oder 42 Kilometer rennen moechte, dann benoetigt man auf jeden Fall Training. Alles andere waere unsportlich! Wie jedes Jahr ist es am Tag des Marathons eiskalt am Morgen und doch tagsueber soll es warm werden! Da ist es wieder das Problem, was zieht man an. Zu warm ist nicht gut, weil man nachher ins Schwitzen
kommt und zu kalt ist auch nicht gut. Also habe ich mir aus den Waermefolien ein Oberteil und eine Hose gebastelt, welche ich nachher einfach fallen lassen kann. Um 7:03 faellt der Startschuss und dieses Mal schaffe ich es auch schon nach etwas mehr als einer Minute ueber die Startlinie zu laufen, da ich mich weiter vorne angestellt hatte und niemand vor mir hatte, der nur gegangen ist. So trabe ich gemuetlich vor mich hin - Meile fuer Meile! Nach 4 Stunden 43 Minuten und 35 Sekunden passiere ich die Ziellinie! Eine Medaille und eine Muetze gibt es! Obst und Wasser oder Gatorade steht auch in Massen zur Verfuegung. Hier bediene ich mich nochmals und dann lass ich mich von Gerd nach Hause fahren. Hier ruhe ich mich ersteinmal ein klein wenig aus und am Nachmittag fahre ich noch zu Lauree. Ich moechte gerne bevor ich am folgenden Wochenende in meinen Geburtstagsurlaub fliege noch ein bisschen auf Dakota reiten. Bradley hat Dakota vor einer Woche vorbei gebracht und
Dakota hat hier jetzt ein neues Zuhause. Er ist ein National Spotted Saddlebred und diese Rasse gehoert zu den "Gangpferden". Er hat noch eine weitere Gangart, welche einfach klasse ist. Er bewegt sich in dieser Gangart sehr schnell vorwaerts als Reiter jedoch denkt man, dass man auf einem Sofa sitzt und man sieht nur die Landschaft an einem vorbeiziehen. Wir tun aber noch langsam, weil er noch keine Eisen hat und bei Bradley auch seit einem Jahr nicht mehr geritten wurde. Das ist auch der Grund warum er zu uns gekommen ist, Bradley hat gesundheitliche Probleme und kann wahrscheinlich nicht wieder reiten. Sein zweites Pferd Tracer hat er vorlaeufig noch behalten und er moechte in ein bis zwei Monaten nochmals versuchen zu reiten. Mir tut es leid fuer ihn, weil Dakota ist ein richtig tolles Pferd und es ist ihm bestimmt nicht leicht gefallen. Hier bei Lauree bin nicht nur ich in Dakota verliebt.... sondern alle! Auf der Koppel sieht es wieder richtig toll aus, dass ein helles Pferd mit draussen steht. Seit Dee nicht mehr da ist hat da irgendwie der "Spark" (Funke) gefehlt! Wenn man nur kurz hinschaut, koennte man meinen es ist wie frueher und es ist auch schon manchmal passiert, dass er Dee genannt wird. Naja, der Anfangsbuchstabe stimmt schonmal!
Die Woche vergeht wie im Fluge und am
Freitag bringe ich noch eine selbstgebackene Schwarzwaelder Kirschtorte mit ins Buero. Aussehen tut das Prachtstueck schon mal sehr gut und nachdem morgens um 8 Uhr schon alles aufgegessen war, da muss sie wohl auch geschmeckt haben. Irgendwie unglaublich, wie man sich am fruehen Morgen schon eine solche Kalorienbombe reinhauen kann. Aber dies ist noch nicht "Leben Pur".... Zu meinem Geburtstag habe ich mir selbst einen Kurztrip nach Costa Rica geschenkt. Und das Motto in Costa Rica ist PURA VIDA, was soviel bedeutet wie "Pures Leben" oder "Leben pur". Selbstverstaendlich geht es wieder in die Samara Palm Lodge von Bri und Lothar in Samara. Dort war ich kurz nach der Eroeffnung schonmal. Bin mal gespannt was sich so alles veraendert hat. Samstag Mittag landet der Adler in Liberia und ich habe noch 2 Stunden Autofahrt vor mir. Ich habe mir einen Jimmy gemietet. Bis vor kurzem wusste ich noch nicht mal dass es ein Offroadfahrzeug names Jimmy gibt und jetzt hab ich schon einen gemietet. Es ist ein kleiner Suzuki und er hat Allradantrieb, was hier in Costa Rica besonders wichtig ist, da die Strassen oft schlecht bis ganz schlecht sind. Und ich habe vor die Strasse nach Malpais zu fahren und da braucht man definitiv einen Allradantrieb. Endlich bin ich bei der Samara Palm Lodge angekommen und ich finde in meinem liebevoll hergerichteten Zimmer sogar ein Geschenk auf meinem Bett! Das Geschenk ist aber nicht von Lothar und Bri sondern von Uwe und Sabine! Oh was fuer eine Ueberraschung! Noch bevor ich das Geschenk auspacken konnte
wurde ich von Bri zum Skypen gerufen, Uwe und Sabine sind dran. Und ich bedanke mich schonmal fuer das Geschenk, obwohl ich noch nicht weiss was rauskommt. Die beiden sagen mir, dass ich vielleicht nicht gleich weiss was es ist. Und genau das hat mich etwas verwirrt. Gespannt packe ich das Geschenk aus, es sind 2 Tafeln Schokolade - weitgereiste Milka, eine Affenkarte und wie ich glaube ein Tischset (mit Deutschlandkarte). Da die beiden mir aber erklaert haben, ich wuerde nicht gleich wissen was es ist, hab ich mir so allerlei Gedanken gemacht, was es noch sein koennte! Zusammen mit Bri und Lothar habe ich rumgeraetselt und wir sind so auf allerlei gekommen,.... aber jetzt war ich vollends verwirrt, denn ich wusste nicht mehr was es denn nun ist! Letztendlich war mein erster Gedanke richtig. Die Schoki musste erstmal in den Kuehlschrank, da diese eher einer heissen Schokolade als einer Tafel Schokolade geglichen hat.
Es hat noch ein paar Stuendchen Tageslicht und ich mache mich auf an den Strand. Playa Samara ist max. 10 Gehminuten von der Samara Palm Lodge entfernt und unterwegs stoebere ich noch in den Touristenlaeden herum. Unterwegs begegnen mir wie letztes Mal auch sehr viele streunende Hunde und
am Strand sehe ich sogar 2 frei herumlaufende Pferde. Das ist hier wohl so ueblich. Ich glaube irgendjemand gehoeren die zwei, aber verstehen kann ich das nicht. Andere Laender andere Sitten, ... Am Strand selbst bemerke ich eine Veraenderung seit dem letzten Mal. Draussen auf dem Pazifik sieht man ploetzlich das Riff aus dem Wasser herausragen. Man konnte schon immer erahnen, dass es dort nicht sonderlich tief ist, weil dort immer die Wellen gebrochen sind. Aber jetzt schaut das ehemalige Riff schon ein ganz schoenes Stueckchen aus dem Wasser. Mutter Natur arbeitet! Letzten September war hier in Samara ein starkes Erdbeben, ich glaube es war 7,6 mit vielen Nachbeben. Und bei diesem Beben hat es die eine Meeresplatte angehoben und diese ragt jetzt in Form von Felsen
aus dem Wasser. Neues Land ensteht! Mutter Erde ist schon sehr faszinierend. Ich bestaune noch ein bisschen die Felsen und schlendere am Wasser entlang. Die Zeit vergeht wie im Fluge und es ist schon fast 6 Uhr! Zeit nach Hause zu gehen, denn es wird schon bald dunkel. Da Costa Rica naeher am Aequator liegt ist es hier das ganze Jahr ueber schon um 6 Uhr abends dunkel. Ich glaube daran muss man sich auch erst gewoehnen, wenn man hier lebt. Den Tag lassen wir bei einem leckeren Fondue bei Bri und Lothar ausklingen. Ich bin auch hundemuede und falle danach sofort in einen komaaehnlichen Tiefschlaf, obwohl ich kurz vorher noch 2 Espresso getrunken habe! PURA VIDA! Ich liebe es!
Die Woche vergeht wie im Fluge und am
Es hat noch ein paar Stuendchen Tageslicht und ich mache mich auf an den Strand. Playa Samara ist max. 10 Gehminuten von der Samara Palm Lodge entfernt und unterwegs stoebere ich noch in den Touristenlaeden herum. Unterwegs begegnen mir wie letztes Mal auch sehr viele streunende Hunde und
Thursday, April 18, 2013
Wochenend und Sonnenschein!
Es ist mal wieder
soweit, Lauree und Alex moechten ein Wochenende verreisen und das bedeutet auch
fuer mich, dass ich “verreise”. Zwar
nicht weit, aber ich werde das Wochenende bei Lauree verbringen und dort das
Viechszeugs versorgen. Auch wenn es mit etwas Arbeit verbunden ist, ist es
trotzdem irgendwie ein bisschen wie Urlaub. Freitag abend nach der Arbeit gehe
ich noch kurz nach Hause und hole meine Maedels und das Koefferchen und schon
beginnt das Wochenende im Paradies. Zuerst die Pferde fuettern und dann die
Hunde. Danach richte ich mich ein und sitze noch etwas draussen, weil es so
schoenen Sternenhimmel hat. Dass es kalt ist stoert mich eher wenig, denn ich
habe mich dementsprechend gekleidet. Lauree hat ein Sternenbuch mit
Erklaerungen und ich suche die verschiedenen Sternbilder. Den grossen Wagen,
den Nordpolarstern, den Stier, Aldebaran, den Orion und Kasseopeia finde ich
auch ohne Erklaerung, aber dann hoert es auch schon auf. Ich liege also
draussen auf dem Betonboden und beobachte Sterne. Die Hunde rennen rum und
spielen. Lulu ist immer gluecklich, wenn ich meine Maedels bringe, denn sie
spielt so gern mit den beiden.
Ploetzlich entdecken mich die Hunde und ich
glaube die fanden es etwas seltsam dass ich da so regungslos auf’m Boden lag.
Da sind sie gleich alle zum Schnueffeln gekommen, konnte sie dann aber davon
ueberzeugen mich in Ruhe zu lassen. Bevor ich dann doch langsam erfriere habe
ich beschlossen doch nach drinnen zu gehen. Und hier wartet auch schon mein
Abendessen auf mich! Lauree hat naemlich was vorgekocht, damit ich ja nicht
verhungere. Chilli! Lauree’s Chilli ist immer besonders lecker! Es ist genau
nach meinem Geschmack, ein bisschen scharf, aber nicht zuviel! Den naechsten
Tag beginne ich mit einem Morgenlauf auf Nachbar’s Grundstueck! Natuerlich
duerfen Lulu und meine zwei Hunde mit. Die anderen wollen nicht und das ist
denen auch zu viel. Den 3 Spielkameraden gefaellt das sehr gut. Sie rennen hin
und zurueck in den Wald rein und wieder raus, Haken schlagen auf der Wiese und
sich gegenseitig fangen, rein in den Bach und wieder raus. So ging das die
ganze Zeit. Ich denke
die sind nachher bestimmt muede, aber sie haben ihren
Spass! Nach mehr als einer Stunde bin ich wieder zurueck und es ist Zeit fuer
einen Kaffee und Fruehstueck. Auch hier versorgt mich Lauree bestens. Sie hat
mir ein Mueslibrot gebacken, ohne Mehl, es sieht sehr gesund aus und schmeckt
total lecker. Jetzt ist es an der Zeit
die Pferde zu bewegen. Da bin ich erstmal ein Weilchen beschaeftigt , ausgiebig
striegeln, denn sie haben schon angefangen ihr Winterfell zu verlieren, nur ein
bisschen! Und danach ein herrlicher Ausritt. Zuerst mit Game dann mit Blue! Danach
ein bisschen lesen und am spaeten Nachmittag, nachdem die Hunde ihr Abendessen
eingenommen haben noch eine Runde ueber die Koppel spazieren gehen. Hier gehen
alle mit! Oh was finde ich denn da, ein Stueckchen totes Wild. Wo kommt das
denn her? Auf jeden Fall hab ich es zu spaet gesehen, denn die Hunde sind schon
dabei sich genuesslich darin zu waelzen und ihr „Parfuem“ anzulegen! Tja, das
bedeutet fuer meine zwei heute abend: DUSCHEN! Das moegen sie zwar gar nicht,
aber den Gestank wuerde ich nicht aushalten. So nun aber erstmal die
Kadaverreste einsammeln. Erste Hilfe Handschuhe und eine grosse Muelltuete
erfuellen ihren Zweck. Ich frag mich wie das Tier, bzw. ungefaehr 1/10 des
Tiers auf die Koppel kam. Meine Vermutung ist, dass die Jaeger, die im
angrenzenden Gebiet jagen, einfach ihren „Abfall“ liegen lassen und Lulu das
gefunden hat und hierher geschleppt. Sie hat in den naechsten Tagen noch
weitere Teilstuecke angeschleppt. Und ich als gemeine Hundesitterin habe ihr
immer alles weggenommen und in die Tonne geworfen! Nun bin ich reif fuer die
Dusche, aber erst
noch die zwei Maedels und dann ist es auch schon wieder Zeit
an der Matratze zu horchen. Am naechsten Tag erlebe ich fast genau die gleichen
Dinge wieder, bis auf dass Waelzen der Hunde in totem Tier. Und so vergeht das
Wochenende wie im Fluge! Schade, ich haette noch laenger bleiben koennen !
Sunday, April 14, 2013
Alltag kehrt zurueck!
Am Samstag kommen wir nach 4406 Meilen wieder in Alabama an. Ich habe noch einen Tag frei und dann kehrt der Alltag wieder ein. Dagi hat noch ein ganzes Woechlein und dann ist auch ihr Urlaub vorbei. Meinen letzten freien Tag verbringen wir mit den Pferden und wir machen einen schoenen Ausritt. Da
die globale Erwaermung auch gerade Urlaub hat und es ziemlich kalt ist hier macht Lauree am Abend ein kleines Lagerfeuer und wir essen gegrillte Hotdogs. Kathryn und Connor finden das klasse. Sie stochern mit Stoecken im Feuer rum. So langsam aber sicher wird es dunkel und wir gehen nach Hause, morgen muss ich wieder arbeiten. So ein Mist! Ich wuerde so gerne Dagi beim Shoppen helfen! Dagi und ich machen sozusagen einen Workshop! I go to work and she shops... ! Dagmar's restliche Urlaubstage vergehen wie im Fluge und es ist auch schon wieder an der Zeit dass sie nach Hause fliegt. Mein Gaestezimmer ist nun wieder fuer eine kleine Weile leer. Genauergesagt eigentlich nur fuer eine Woche, denn zu meinem Alltag gehoeren auch Hoehlentauchwochenenden in Marianna und der Hundesitter wohnt selbstverstaendlich waehrend meiner Abwesenheit bei mir. Max und ich beginnen das Tauchjahr 2013 in den Hoehlen im Merrit's Mill Pond. Am ersten Tag gehen wir in die Twin Caves,
hierfuer benoetigen wir ein Boot und shippern ein paar Minuten bis wir am kleinen Deck anlegen. Der Eingangsbereich war total ueberfuellt! Nein, nicht mit Tauchern, sondern mit Fischen. Ich fand das total klasse wenn man aus der Hoehle raus schaut und dann das Tageslicht hereinschimmert! Und dann noch die
vielen Fische - ein wunderschoener Anblick den ich stundenlang geniessen koennte. Wir machen heute mal 2 Tauchgaenge in der Twin Cave - wir waren zu faul waehrend der Oberflaechenpause das Boot zu bewegen, um zu der anderen Hoehle zu fahren. Am Abend findet in Marianna die Heldenfeier fuer Edd statt. Edd hat im letzten Jahr einige Taucher aus den Hoehlen gerettet und das wird heute abend gefeiert. Wir sind auch eingeladen, aber wir sind ein bisschen muede und gehen nur schnell was essen und dann ab in die Heia. Den 2. Tauchtag machen wir wie immer in Jackson Blue. Diese Hoehle eignet sich bestens fuer den Abreisetag, da man direkt mit dem Auto an den Einstieg fahren kann und so koennen wir nach Beendigung unserer Tauchgaenge einfach nur alles auf den Truck aufladen und ab nach Hause. In Jackson Blue war dieses Mal eine sehr starke Stroemung und wir mussten beim reinschwimmen in die Hoehle dagegen ankaempfen! Um so schoener war das Herauskommen! Wir haben uns einfach regungslos ins Wasser gelegt und
raustreiben lassen. Wie schoen, alles schwimmt an einem vorbei! Auch hier hatte es im Eingangsbereich massig Fische! Und die hatten Hunger! Bei unserem Stop auf 5 Metern haben die versucht uns anzuknabbern! So die Tauchsaison 2013 ist fuer uns nun eingelaeutet! Mit vier tollen Tauchgaengen und viel Spass in den Hoehlen! Diese Art von Alltag liebe ich! Wie auch der Pferdealltag! Montags reite ich immer noch den Araber Imladris, ausser wenn es mal so richtig bloedes Wetter ist! Und da komme ich trotzdem und striegle den
"Kleinen" ein bisschen. Das geniesst er auch immer! Und besonders mag er dass ich immer Karotten oder ein anderes Leckerli zur Begruessung mitbringe, da kommt er immer schoen ans Tor und streckt mir seine Schnueffelnase entgegen! Zu meinen Vierbeinern zaehlen natuerlich auch noch Game und Blue, die beiden wollen auch bewegt werde - und meine beiden Maedels wollen auch viel Gassi gehen! Wenn ich es so recht ueberlege, da hab ich soooo viel zu tun mit Tauchen und das Viechzeugs zu versorgen, da frage ich mich, wann ich noch Zeit haben soll zur Arbeit zu gehen, aber das mach ich natuerlich auch! Und das ist das einzige was mir an meinem Alltag nicht ganz so gut gefaellt!
hierfuer benoetigen wir ein Boot und shippern ein paar Minuten bis wir am kleinen Deck anlegen. Der Eingangsbereich war total ueberfuellt! Nein, nicht mit Tauchern, sondern mit Fischen. Ich fand das total klasse wenn man aus der Hoehle raus schaut und dann das Tageslicht hereinschimmert! Und dann noch die
vielen Fische - ein wunderschoener Anblick den ich stundenlang geniessen koennte. Wir machen heute mal 2 Tauchgaenge in der Twin Cave - wir waren zu faul waehrend der Oberflaechenpause das Boot zu bewegen, um zu der anderen Hoehle zu fahren. Am Abend findet in Marianna die Heldenfeier fuer Edd statt. Edd hat im letzten Jahr einige Taucher aus den Hoehlen gerettet und das wird heute abend gefeiert. Wir sind auch eingeladen, aber wir sind ein bisschen muede und gehen nur schnell was essen und dann ab in die Heia. Den 2. Tauchtag machen wir wie immer in Jackson Blue. Diese Hoehle eignet sich bestens fuer den Abreisetag, da man direkt mit dem Auto an den Einstieg fahren kann und so koennen wir nach Beendigung unserer Tauchgaenge einfach nur alles auf den Truck aufladen und ab nach Hause. In Jackson Blue war dieses Mal eine sehr starke Stroemung und wir mussten beim reinschwimmen in die Hoehle dagegen ankaempfen! Um so schoener war das Herauskommen! Wir haben uns einfach regungslos ins Wasser gelegt und Monday, April 8, 2013
Hoehle mal ganz ohne Wasser!
Am spaeten Nachmittag kommen wir am White Sands National Monument an und wir erkundigen uns erstmal im Visitor Center,
Da es in der Hotelgegend nicht so viel tolle Gehwege gab um mit den Hunden ihr Morgengeschaeft zu verrichten, hab ich die beiden einfach ins Auto gesetzt und wir sind zum Fluss gefahren. Entlang des Flusses war ein kleiner Park welcher sich hervorragend hierfuer geeignet hat. Nach unserem ausgiebigen Spaziergang geh ich wieder ins Hotel und die Hunde muessen da bleiben. Heute gehen wir naemlich in die Hoehle und da sind keine Hunde erlaubt. Bevor wir die paar Meilen zu den Carlsbad Caverns fahren, nehmen wir noch ein hervorragendes Fruehstueck beim iHop ein. Ein Riesenomelett und dazu Pfannkuchen! Yummi! Jetzt geht es in Richtung Hoehle! Ich glaub es irgendwie gar nicht, dass ich mal in eine Hoehle gehe, die nicht mit Wasser gefuellt ist. Die Carlsbad Caverns ist ein grosses Hoehlensystem und ist weltweit bekannt als Tropfsteinhoehle. Sehr bekannt sind auch die Faltlippenfledermaeuse, die man hier auch beobachten kann, nur leider ist gerade Winter und die Fledermaeuse haben sich wohl auch ins hinterste der Hoehle verkrochen, dort wo es noch schoen warm ist. Im Nationalpark gibt es 83 verschiedene Hoehlen und die besondere Attraktion ist der Big Room, welcher zu den weltweit groessten unterirdischen Raeumen zaehlt.
Vor einigen Millionen Jahren begann sich die Gegend zu heben und Erosion begann das alte Riff freizulegen. Regenwasser, das durch Luft und Erde leicht sauer geworden war, sickerte in Spalten des alten Riffs und begann langsam den Kalkstein aufzulösen und Risse und Spalten zu vergrößern. So begann ein Prozess, der am Ende bis zu den heutigen großen Kammern geführt hat. Zur gleichen Zeit begann Schwefelwasserstoff-Gas aus riesigen Gas- und Öllagern unterhalb des alten Riffs auszugasen. Dieses verband sich mit dem Grundwasser zu Schwefelsäure und unterstützte den Lösungsprozess des Kalkes. Das jetzt freigelegte Riff ist heute ein Teil der Guadalupe Mountains und und die riesigen Kammern wurden zu den Carlsbad Caverns.
Saturday, April 6, 2013
Bye, Bye Texas!
Unseren letzten Abend verbringen wir im Starlight Theatre in der Ghost Town von Terlingua. Es ist ziemlich voll hier, aber das Warten hat sich gelohnt. Wir essen beide ein Filet Mignon, ich mit einer Weinsosse und Dagi mit irgendeiner andern Sosse. Und das war wahnsinnig lecker! Ich hab schon lange kein so gutes Stueckchen Fleisch gegessen! Wir aergern uns ein klein bisschen, dass wir dieses Restaurant erst am letzten Tag gesucht haben. Wir wissen schon seit unserem Ritt dass es dies hier gibt! Aber wer haette das gedacht, dass das Essen hier so ausserordentlich lecker ist! Am naechsten Morgen verlassen wir Texas - es ist ziemlich kalt, aber der voraussgesagte Wintersturm ist irgendwo aber nicht hier! Hier ist naemlich blauer Himmel und kaum ein Woelckchen zu sehen. Der naechste Stop ist Carlsbad in New Mexico, dort wollen wir die Carlsbad Caverns anschauen, aber auf dem Weg dahin wollen wir noch einen Stop beim National Monument "White Sands" einlegen. Die Strecke bis fuehrt uns erstmal auf
Thursday, April 4, 2013
Wasser!
Auch
heute werden wir wohl wieder “viel” Wasser in der Chihuahuawueste sehen. Nein,
nicht weil es regnet, sondern weil wir in den Santa Elena Canyon gehen und dort
der Rio Grande fliesst. Am Nachmittag werden wir zu den Mule Ear Springs (Mule Ear
Quellen) wandern und somit werden wir auch hier den gruenen Teil der Wueste zu
Gesicht bekommen. Auf den Santa Elena Canyon freuen wir uns schon die ganze
Zeit, dieser hat uns schon lange auf den Bildern beeindruckt und auch am ersten
Tag als wir mal in den Canyon
reingeschnuppert haben. Das ist ebenfalls ein
schoener Ausflug um das Jahr ausklingen zu lassen. Heute ist naemlich Silvester
(ohhhh, ich bin immer noch ganz schoen im Rueckstand mit dem Schreiben!) Das
Wetter ist herrlich – sozusagen Bilderbuchwetter! Schoen warm ist es auch! Und
am Abend wollen wir endlich in das Restaurant Starlight Theatre, welches der
Guide bei dem Ausritt uns empfohlen hat. Mal sehen ob wir es finden! Angeblich
ist es in der Geisterstadt von Terlingua. Aber jetzt geht es erstmal los im
Santa Elena Canyon. Der Weg fuehrt uns erst ein Stueckchen entlang des
Steilhangs nach oben. Unterwegs sehen wir viele verschiedene Felsformationen
und unter anderem auch fossile Muscheln. Diese haben die Form von Austern und
sind in der Felswand zu finden. Ich bin beeindruckt! Das hier muss als vor
langer langer Zeit mal unter Wasser gewesen sein. Der Aufstieg ist nicht
anstrengend, vor allem weil wir immer wieder
anhalten und den atemberaubenden
Blick geniessen. Als wir gerade ein Paeuschen machen und uns etwas abseits des
Weges stehen, kommen 2 „Maedels“ den Berg hinunter…. Bei uns angekommen sind
sie sichtlich verwirrt, so als ob sie sich verlaufen haben und dann fragen sie
doch tatsaechlich wo ist denn der Weg? Wir haben uns nur angeschaut und den
beiden selbstverstaendlich den einzigen Pfad der hier entlang geht gezeigt!
Gewundert haben wir uns schon ein bisschen ueber die beiden! Wir gehen weiter
und nun geht es wieder bergab in den Canyon rein. Im Canyon hoeren wir viele
Echos und eigentlich ist es ziemlich laut! Auch wenn man sich in normaler
Lautstaerke unterhaelt hoert man schon den Widerhall! Hier
im Canyon liegen auch so einige grosse Felsbrocken herum! Diese eignen sich
hervorragend um dort ein Paeuschen einzulegen! Und genau das machen wir auch! Wir klettern auf den Felsbrocken rauf und ich frage mich ob wir es jemals wieder
schaffen hier runter zu kommen. Aber damit kann ich mich nachher noch beschaeftigen. Nun ist Ausruhen, Nichtstun und den Canyon geniessen angesagt. Ich koennte hier ewig sitzen! Dagi auch! Wir bleiben aber nicht ewig, denn wir wollen noch weiter in den Canyon rein gehen. Wir schaffen es noch ein kleines Stueckchen und dann wuerden wir nasse Fuese bekommen und das wollen wir nicht. Also ist hier das fuer uns das Ende der Canyonwanderung! Um noch weiter zu kommen wuerde man ein Kanu oder so was aehnliches benoetigen. Aber das haben wir nicht im Handgepaeck dabei. So geniessen wir einfach noch ein bisschen das Echo und die Wasserspiegelungen. Diese sind auch total schoen anzuschauen. Das beeindruckenste in diesem Canyon sind
fuer mich aber immer noch die meterhohen steilen Felswaende die rechts und links vom Rio Grande in den Himmel ragen. Langsam aber sicher brechen wir zu unserem Rueckweg auf. Der Weg aus dem Canyon raus ist wieder anders als rein, weil man einen anderen Blickwinkel hat. Ich kann es immer wieder sagen, dieser Canyon ist sehr faszinierend. Mittlerweile ist schon Nachmittag und wir machen uns auf den Weg zu unserer Wanderung Nummer 2 des Tages - die Mule Ears Quellen. Die Sonne sticht vom Himmel und ich habe schon mein Jaeckchen abgelegt. Im Gegensatz zum Canyon ist hier fast keine Menschenseele unterwegs. Auf dem Parkplatz stehen noch vereinzelt andere Fahrzeuge, aber es ist weit und breit niemand zu sehen. Als erstes rechnen wir uns aus, wann wir umdrehen muessen um nicht in die Daemmerung oder Dunkelheit zu geraten. Das ist wichtig, denn wir haben keine Lust einem Bergloewen zu begegnen und diese werden zu Daemmerungszeiten aktiv und jagen. Also besser da nicht mehr irgendwo alleine durch die Pampa wandern! Der
Pfad zu den Quellen fuehrt uns durch karge Wuestenlandschaft aber immer mit Blick auf die beiden Mule Ear Felsen! Ist es nicht herrlich so das alte Jahr ausklingen zu lassen? Oh wir sind doch nicht ganz alleine hier auf dem Wanderpfad, uns kommt ein aelteres Paerchen entgegen. Wie praktisch, da koennen wir gleich fragen wie weit es noch bis zu den Quellen ist. Laut Aussage der beiden brauchen wir noch 15 bis 20 Minuten, das ist ja gar nicht mehr weit und wir sehen auch schon den Baum wo die Quelle ist. Und wie von den beiden versprochen hoeren wir nach ca. 15 Minuten ein leises Plaetschern und es ist alles auffallend
gruen hier. Eine richtige Augenweide nach einer Wanderung durch karge Wuestenlandschaft wo man nur Kakteen und andere Stachelpflanzen sieht. Die Quelle hat jedoch nicht so viel Wasser, genauer gesagt ist es nur ein kleiner plaetschernder Wasserlauf, aber sehr erstaunlich, was ein klein wenig Wasser bewirkt! Es koennen Pflanzen wachsen und gedeihen. Hier an der Quelle koennen wir die Stille der Natur geniessen. Es ist mal wieder absolut ruhig! Nur das Plaetschern ist zu hoeren. Wir verspeisen noch unsere letzte Orange und dann machen wir uns auf den Rueckweg. Mittlerweile ist es hier 5 Uhr am Nachmittag und in Deutschland ist schon das Neue Jahr angebrochen. So wuenschen wir uns auch ein gutes neues, denn wie ich mich kenne werde ich um Mitternacht wohl im Bettchen sein und in meinen tiefsten Traeumen liegen. Wir versuchen auch noch zuhause anzurufen, aber es gibt hier keinem Empfang! So muss der Anruf in der Heimat eben warten bis wir wieder am Parkplatz sind. Diesen erreichen wir kurz vor Sonnenuntergang und es ist perfektes Licht zum Fotografieren und waehrend Dagi mit ihren
Eltern in Deutschland telefoniert knipse ich noch ein bisschen. Und was hoere ich denn da, ein Knurren! Es ist aber zum Glueck kein Bergloewe sondern nur mein Magen, der hat naemlich Hunger. Also rein ins Auto und ab nach Hause und dann zum Abendessen. Es sollte jedoch noch anders kommen, denn auf dem Rueckweg sehen wir das sogenannte Alpengluehen. Ich glaube hier wird es nicht Alpengluehen genannt, weil das hier sind ja nicht die Alpen, aber ist ja auch egal! Auf jeden Fall leuchten die Berge als ob sie gluehen wuerden. Was fuer ein faszinierender Anblick. Nach dem Gluehen der Berge beschliessen wir die Maegen noch ein klein wenig weiter knurren zu lassen und vom Sotol Vista Aussichtspunkt aus, den Sonnenuntergang
anzuschauen. Gesagt - getan! Und es hat sich gelohnt! Was fuer ein toller Sonnenuntergang genau richtig um ein schoenes Jahr zu verabschieden. Aufgrund unseren grossen Hungers haben wir uns dann nicht mehr die Muehe gemacht nach dem Starlight Theatre zu suchen, morgen ist auch noch ein Tag! So haben wir das erstbeste Restaurant genommen. Und wir hatten sogar einen Alleinunterhalter der Country Musik gesungen hat.
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