Thursday, August 15, 2013
Noch mehr Hundesitten!
Meine beiden Hunde und die von Bo sind noch nicht genug fuer mich. Nun kommt auch noch Jezzy hinzu. Der kleine schwarze Hund meiner Nachbarin. Ob das Maedel sich mit Bo's Hunden versteht, das weiss ich nicht, aber ich es sind ja nur 3 Tage und dann kommt Bo schon nach Hause und Jezzy kann mit zu mir. So lange kann ich die Hunde auch irgendwie in separate Zimmer tun falls sie sich je nicht verstehen sollten. Aber ich habe Glueck es klappt wunderbar.
Die kleine liebt Eyulf den Schaeferhund und will staendig nur mit ihm spielen. Ich bin sehr froh darueber, denn andernfalls waere es noch viel mehr Arbeit geworden. Ich habe gerade sowieso alle Haende voll zu tun. Am Samstag gehe ich mal wieder in den Blue Water Park und mache Tauchausbildung. 4 OWD Schueler. 3 davon machen die Freiwassertauchgaenge und eine ist gerade noch beim begrenzten Freiwasser, bzw. Pool. Als erstes muessen alle 4 beweisen, dass sie auch Wassertauglich sind und schwimmen koennen. Erstmal 200 Meter Brustschwimmen und dann 10 Minuten treiben. Diese Uebung finde ich total angenehm, weil ich nur von draussen die Zeit stoppen muss und die Schueler beobachten, dass sie auch nicht
untergehen! Am Abend bin ich total ko und jetzt noch 5 Hunde versorgen, aber ich habe es versprochen, also mache ich es auch. Am Sonntag morgen kann ich ja ein klein wenig ausschlafen, bzw. das dachte ich. Aber die lieben Vierbeiner wollten zur normalen Zeit Gassi gehen und haben ein Radau gemacht. Also war das mit dem Ausschlafen mal wieder nix. Um die Mittagszeit bringe ich Jezzy und meine beiden Hunde zu mir und ich werde von Lauree abgeholt. Wir gehen heute in den Aqua Splash Park mit den Zwillingen. Dort gibt es viel Rutschbahnen, Wellenbecken, Fluss, ein Labyrinth und vieles mehr. Eigentlich alles was ein Kinderherz begehrt. Wir 3 Erwachsenenen haben alle Haende voll zu tun auf die zwei ausser Rand und Band geratenen Zwillinge aufzupassen. Der Nachmittag vergeht wie im Fluge! Am Abend ist "Hundeuebergabe" bei Bo. Ich beschliesse meine Hunde und Jezzy bei mir zuhause zu lassen und dann wenn Bo so gegen 11 oder 12 Uhr nachts kommt, heim zu fahren. Ich mache es mir auf dem Sessel gemuetlich und schaue einen Film an. Aber in den Fernseher zu schauen ist sehr anstrengend und es dauert nicht lange, da fallen mir auch schon die Aueglein zu. Also gut,... die Muedigkeit hat gewonnen. Ich leg mich ein klein wenig auf's Bett und Bo wird mich dann schon aufwecken. Er sieht ja hoffentlich dass ich noch komplett angezogen bin. Aber dem war nicht so. Um 2 Uhr wache ich auf und bekomme erstmal einen Schreck - Bo ist noch nicht da und es ist irgendwas passiert. Noella liegt friedlich neben meinem Bett und schaut mich ganz entgeistert an. Aber wo ist Eyulf?! Also latsche ich erstmal durch's Haus und dann sehe ich in der Kueche 2 Tassen aus Australien stehen! Aha. Bo ist also doch da. Er schlaeft wahrscheinlich. So ein Mist. Ich kann ja meine Hunde und Jezzy nicht bis morgen frueh alleine lassen und so schreibe ich eine Nachricht und schleiche
mich davon. Aber Montag habe ich frei! Leider aus einem eher traurigen Anlass. Der Tierzarzt kommt naemlich und schaut sich Game's Hufe an - diese sehen schrecklich aus. Ich vermute sie hat "White Line Disease" und Diane, die Tieraerztin bestaetigt das leider. Bei der White Line Disease fressen Bakterien die Weisse Linie im Huf auf und trennen die Hufwand vom Innenleben des Hufs. Die Bakterien lieben es in feuchtwarmen Gebieten. Alabama ist optimal! Es ist sehr langwierig und wir muessen irgendwie versuchen die Hufe trocken zu halten. Ersten keine Hufeisen mehr, da sich unter dem Hufeisen Feuchtigkeit bilden kann. Wasser ganz vermeiden. Sie hat auch Koppelverbot und darf nur auf der kleinen Koppel, die ganz kurz gemaeht werden soll grasen. Jeden Tag eine Loesung auf dei weisse Linie pinseln usw.... Ich befolge ihre Anweisungen brav und man kann auch schon einen kleinen Fortschritt sehen.
Tuesday, August 6, 2013
Das Regenbogenland
Die Legende sagt,
dass eine Bruecke den Himmel und die Erde verbindet. Wegen der vielen Farben
nennt man sie die Bruecke des Regenbogens. Auf jener Seiter der Bruecke liegt
ein Land mit Wiesen, Huegeln und saftigem, gruenen Gras. Wenn ein geliebtes
Tier auf der Erde fuer immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem
wunderschoenen Ort. Dort gibt es immer was zu fressen und zu trinken und es ist
warmes schoenes Fruehlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind wieder jung
und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen. Es gibt nur eine Sache, die
sie vermissen. Sie sind nicht mit ihrem Menschen zusammen, die sie auf Erden so
geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages
ploetzlich eines von ihnen innehaelt und aufsieht. Die Nase bebt und die Ohren
stellen sich auf und die Augen werden ganz gross. Ploetzlich rennt es aus der
Gruppe heraus und fliegt ueber das gruene Gras. Die Fuesse tragen es schneller
und schneller. Es hat Dich gesehen. Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich
treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und haelst ihn fest. Dein Gesicht wird
gekuesst, wieder und wieder, und Du schaust endlich gluecklich in die Augen
Deines geliebten Tieres, das solange aus Deinem Leben verschwunden war, aber
nie aus Deinem Herzen. Und genau so ist es auch mit meiner geliebten kleinen Goody. Dieser Blogeintrag ist ihr gewidmet. Goodness Gracious "Goody", 06/06/1991 bis 07/07/2013 RIP. Am Morgen des 7. Julis ueberbrachte mir Dagi die schreckliche Nachricht. Meine Pferdedame musste nach einem tragischen Unglueck leider eingeschlaefert werden.Sie war 19 Jahre lang mein Pferd und ich haette nicht gedacht,
dass es das letzte mal ist, als ich sie am Muttertag besucht habe. Leider konnte ich nicht reiten, weil ich meine Operation hatte. Aber ich habe noch ein letztes Mal einen Apfel gefuettert, ihr weiches Fell gestreichelt.... Goody und ich haben viel gemeinsam erlebt - Dressur- und Springturniere, Urlaube an der Nordsee, im gestreckten Galopp am Strand entlang reiten, im Wasser planschen (das war eine besondere Vorliebe von ihr), nach anderen Pferden ausschlagen (nur ausgewaehlte, die sie nicht leiden konnte), Chef sein auf der Koppel, Lehrmeister fuer viele Anfaenger, manchmal ein bisschen stur sein, beim Ausritt durch die Gegend gucken und dabei fast in den Graben fallen, vor dem Sprung warten bis ich alleine drueber gesprungen bin, bockend durch die Halle und sich dann verwundert umschauen wenn der Reiter (ich) unten lag (damals als sie ganz jung war), ach es gibt so viele schoen Erinnerungen an die Pferdedame. Ich werde sie ganz arg vermissen. Hier moechte ich auch noch ein besonderes Dankeschoen an Dagi aussprechen, die sich waehrend ich mich ins Ausland verkruemmelt habe liebevoll und treu um meine Goody kuemmert und sie in ihren letzten Minuten begleitet hat.
Es gibt die Legende der Regenbogenbruecke und kurz nach Goody's Tod habe ich einen
wunderschoenen Regenbogen gesehen, ich habe diesen Regenbogen als Goody's Regenbogenbruecke bezeichnet und ein Tag spaeter sehe ich ueber unserer Koppel in den Wolken eine Formation wie die eines Pferdekopfes aussieht und vom Himmel auf unsere
Koppel herabblickt.Ob das alles Zufall ist?
Tuesday, July 30, 2013
Eyulf, Noella und nicht Max!
Nach meinen Tauchtagen in Florida mache ich nur einen kurzen Zwischenstop zuhause um die Taschen zu wechseln und dann geht es schon weiter zu Bo's Haus. Bo ist der Chemieprofessor an der University of Alabama und er ist heute nach Australien geflogen, auf irgendso eine Konferenz auf Heron Island. Das ist am Great Barrier Reef, da waere ich auch gerne hingegangen. Aber anstatt dessen bin ich hier in Alabama und spiele Hundesitter. Bo hat 3 Hunde, Eyulf ein deutscher Schaeferhund, der zwar schon ganz schoen gross ist, jedoch noch ein richtiges Baby. Er ist auch noch nicht mal ein Jahr alt. Noella die 14 Jahre alte Hundedame, die Rasse weiss ich nicht und Max, ein Blue Heeler oder in Deutschland bekannt unter Australian Cattle Dog. Bevor ich alleine bei Bo erscheine und die Hunde mich nicht rein lassen, da haben wir vor meinem Urlaub einen Termin gemacht: Die Hunde lernen Moni kennen... Es hat alles gut geklappt bis auf Max, der Blue Heeler. Der hat seiner Rasse gleich alle Ehre gemacht, diese Rasse gehoert naemlich zu den Treibhunden und sie treiben die Rinder indem sie diese in die Beine nibbeln. Genau das hat der Hund gleich mit meinen Knoecheln gemacht. Irgendwie ist das fast wie beissen, aber ich glaube Rinder haben schmerzunempfindlichere Knoechel als ich. Ich bin also etwas skeptisch ob ich 10 Tage auf den Max aufpassen will. Unser naechstes Treffen war nach dem Motto: Hunde lernen Hunde kennen! Und das war ueberhaupt kein Problem. Wir haben uns am Ende von Bo's Gelaende getroffen und sind dann zum Haus gelaufen. Dort hat der Max auch ganz vergessen, mich irgendwohin zu treiben aber als wir wieder in Hausnaehe waren, da hat er wieder angefangen und ich hab Bo gebeten ihn doch in der Zeit beim Tierarzt unterzubringen. Irgendwie hat er mir ja schon leid getan, es waere schoen gewesen, wenn er zuhause haette sein koennen, aber ich weiss nicht ob meine Knoechel das ueberlebt haetten. Bo hat ein total tolles Haus, gross und mit
Pool. Das waere ideal fuer mich zur Tauchausbildung. Der untere Teil des Hauses gehoert eigentlich den Hunden. Dort habe ich waehrend meines Aufenthalts gewohnt. Und ich finde die Vierbeiner haben es ganz schoen toll hier. Vor allem das Grundstueck von ihm ist noch viel toller als das Haus, denn er hat seinen eigenen Wald. Dort reiten wir ja auch immer. Meine zwei Maedels finden es auch klasse, dass der Morgenspaziergang oder eigentlich alle Spaziergaenge nun ohne Leine gehen und sie nach Lust und Laune rumspringen koennen. Jeden Morgen mache ich die gleiche Runde. Noella muss leider an die Leine, weil sie schon fast taub ist und wenn sie wegrennt, dann hoert sie es nicht, dass sie gerufen wird. Das waere schlecht. Ich moechte nicht, dass einem der Hunde was passiert, waehrend Bo weg ist. Eyulf und die
zwei Maedels toben gemeinsam im Wald herum. Nach rechts und links und mal wieder zurueck und schauen ob ich auch noch da bin. Es ist ganz praktisch, dass ich die Wege mal zu Fuss gehe und so kann ich die Loecher mit Stoecken markieren und wir sehen es besser wenn wir reiten. Besser gesagt ich hatte zumindest geplant die Loecher mit Stoecken zu markieren, aber Eyulf war da ein klein wenig anderer Meinung. Den Stock den ich als Markierung verwendet hatte, der war nach seiner Meinung natuerlich fuer ihn bestimmt. und er hat ihn sofort wieder aus dem Loch entfernt. Und wenn ich zwei Stoecke reingemacht hab, dann hat der die beiden rausgeholt. Fuer ihn war das bestimmt ein tolles Spiel, ich fand es eher frustrierend, aber dennoch irgendwie suess. Abends hat Noella sich meistens ein Plaetzchen in meiner Naehe gesucht, genau so dass ich sie streicheln konnte. Die anderen haben sich dann natuerlich auch gleich "angestellt" um ihre
Streicheleinheiten abzuholen. Es koennte ja jemand zu kurz kommen. Manchmal haben sich alle vier vor mich hingesetzt und mich angehimmelt. Eyulf liebt es am Abend noch den Laserpointer zu jagen und ohne Laserpointerjagd geht er auch nicht ins "Bettchen". Total goldig, wie er den roten Punkt auf dem Teppich jagt. Sunshine fand das uebrigens auch gut und hat gleich mitgemacht. Ich glaube ich werde mir auch einen Laserpointer zulegen, dann kann Sunny zuhause auch damit spielen.
Waehrend ich Hundesitter mache, bin ich quasi von der Aussenwelt abgeschnitten. Mein Handy hat kein Empfang und der Router fuer's Internet, den hat Bo mitgenommen um Nachrichten von zuhause zu empfangen. Aber wie soll ich denn Nachrichten schicken, wenn das Handy nicht tut? Ich laufe durch's ganze Haus und finde in einer Ecke ein klein wenig Empfang und aus meiner Ecke schicke ich dann immer die Neuigkeiten nach Australien. Alles laeuft gut und die Hunde sind gesund und anstaendig! So muss es sein.
Waehrend ich Hundesitter mache, bin ich quasi von der Aussenwelt abgeschnitten. Mein Handy hat kein Empfang und der Router fuer's Internet, den hat Bo mitgenommen um Nachrichten von zuhause zu empfangen. Aber wie soll ich denn Nachrichten schicken, wenn das Handy nicht tut? Ich laufe durch's ganze Haus und finde in einer Ecke ein klein wenig Empfang und aus meiner Ecke schicke ich dann immer die Neuigkeiten nach Australien. Alles laeuft gut und die Hunde sind gesund und anstaendig! So muss es sein.
Sunday, July 21, 2013
Florida's Hoehlen
Es ist wieder die vollkommene Normalitaet eingekehrt. Von der Operation merke ich nichts mehr, 3 kleine Narben erinnern noch daran, obwohl 2 davon schon fast nicht mehr zu sehen sind. Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit des Arztes. Da ich nun wieder voll einsetzbar bin und unser Werk in der ersten Juliwoche geschlossen ist - wie jedes Jahr eigentlich, beschliesse ich diese Zeit zu nutzen um ein bisschen in die Dunkelheit abzutauchen. Und zwar in Cave Country Florida! Mein Ziel heisst dieses Mal nicht Marianna sondern etwas weiter suedlich High Springs. Ich habe sogar eine hundefreundliche Unterkunft und so duerfen die beiden Maedels mit.
Ob das alles in mein Auto passt?!Der Kofferraum vollbepackt bis unters Dach und auch auf der Ruecksitzbank hat es nicht mehr so arg viel Platz! Zumindest nicht im Fussraum. Aber der Sitz ist frei und genau da reisen meine Maedels, obwohl sie es auf der Ruecksitzbank hassen. Keine Ahnung was denen da nicht gefaellt, aber da muessen die zwei nun durch. 8 Stunden Fahrt ist es bis High Springs und ich komme irgendwann abends im Hotel California an. Das Hotel California ist eigentlich ein ganz normales Wohnhaus, welches in 2 Teile unterteilt ist. Ich habe die grosse Seite mit 2 Schlafzimmern, 2 Baedern, Wohnzimmer, Kueche und noch eine grosse Veranda und ein Garten. Der Garten ist sogar eingezaeunt und ich kann die Maedels dort rennen lassen. Bis ich mein ganzes Geruempel aus dem Auto ausgeladen habe vergeht ein ganz schoenes Weilchen und ich bin jetzt hundemuede und falle "tot" ins
Bettchen. Am naechsten Morgen mache ich erstmal einen ausgiebigen Spaziergang mit den Hunden. Um das Hotel California rum gibt es sehr viel Gegend. Die Strasse ist nicht mal asphaltiert sondern Sand - aber zum Glueck gewalzt, so dass man nicht so viel Angst haben muss mit dem Auto stecken zu bleiben. Der Spaziergang mit den Hunden ist echt schoen, bis auf dass es ein kleiner Spiessrutenlauf ist. Die Menschen hier halten es naemlich nicht fuer notwendig, dass ihre Hunde angebunden sind. Wahrscheinlich bin ich auch der erste Mensch der hier mit seinen Hunden spazieren geht. Auf jeden Fall musste ich immer aufpassen wie ein Schiesshund, dass nicht irgendwo ein Hund rausgerannt kam und mich bellend und knurrend verfolgt. Nach 2 Tagen hab ich aber rausgefunden, welche
Strecken hundefrei sind und so bin ich nur noch diese gelaufen. Den ersten Tag verbringe ich nur im Dive Center mit Theorievortraegen, Pruefung und so weiter. Ich bilde mich naemlich weiter und mache den Tec Deep Instructor. Am Sonntag geht es endlich das erste Mal ins Wasser und zwar in die Hoehle Ginnie Springs. Da Feiertagswoche und zudem noch Wochenende ist, ist es hier total voll mit Campern. Viele moegen es hier mit 'Tubes' den Fluss runter zu treiben. Max und ich waren hier schonmal und ich erinnere mich daran, dass es ziemlich anstrengend war hier rein zu schwimmen, wegen der starken Stroemung. Aber mit einem erfahrenen lokalen Buddy ist es viel einfacher. Er weiss naemlich genau wo man schwimmen muss, um der Stroemung zu entgehen. Zuerst ganz am Boden und nachher ganz oben an der Decke. Wir nehmen den Eingang Devil's Ear. Es sieht total toll aus, wenn man rein geht und noch in der Eingangszone nach oben schaut. Aus der Hoehle kommt frisches, kristallklares Wasser, da es eine Quelle ist und oben kommt dann das dreckige braune Flusswasser dazu. Ueber dem Eingang vermischt sich das kristallklare mit dem braun-roetlich-gelbem Wasser des Flusses.... Die Sonne scheint und verwandelt das ganze in ein tolles Farbenspiel. In der Hoehle selbst sehe ich auch viele tolle Sachen, wie zum Beispiel fossile Sanddollars. Ein Zeichen, dass dies frueher mal ein Ozean war. Nach den Tauchgaengen verlassen wir den Park und ich wundere mich was denn hier los ist. Am Ausgang wird jedes Fahrzeug kontrolliert - seltsame Sache und nervig, weil sich eine lange Schlange gebildet hat und es so ca. eine Stunde dauert bis wir endlich drausssen sind. Der Sherriff fragt mich ob ich etwas von der Schlaegerei vom Vorabend weiss, aha, das ist also der Grund. Ich weiss natuerlich nichts und darf auch ohne Kontrolle meines Fahrzeugs passieren. Am naechsten Tag frage ich nach, was los war und da behaupten die doch glatt, dass nur jemand gestuerzt sei! Haha! Die wollen einen wohl fuer bloed verkaufen. Wenn jemand stuerzt, dann kontrolliert und befragt doch nicht die Polizei jedes Fahrzeug das den Park verlaesst.
Mittlerweile ist Max auch hier angekommen und wir machen am naechsten Tag erstmal einen Spasstauchgang und dann geht es wieder ab in Richtung Dive Center - noch ein klein wenig Theorie. Da es sowieso gerade gewittert passt das ganz gut. Am Dienstag habe ich dann meinen Tec Deep Instructor erfolgreich abgeschlossen und jetzt heisst es nur noch Spasstauchen! Am naechsten Tag beschliessen wir nach Peacock zu gehen. Gute Entscheidung, denn hier sind nur 2 andere
Taucher und wir haben unsere Ruhe. Der Wasserspiegel ist sehr viel hoeher als letztes Mal. Man merkt deutlich dass es viel geregnet hat im Sonnenschein-Staat Florida! Wir steigen am Einstieg Peacock I ein und planen zum Olsen Sink zu tauchen. Der Olsen Sink ist 1400 Fuss von unserem Einstieg entfernt und wir schaffen es mit weniger als einem Drittel des Atemgases bis dorthin. Im Olsen Sink tauchen wir auf und machen eine kleine Oberflaechenpause und dann geht es wieder zurueck, auf dem Rueckweg machen wir noch einen Jump, den sogenannten Crossover und als wir dann ein Drittel unseres Atemgases verbraucht haben, drehen wir um und machen uns auf den Rueckweg zu Peacock I. Es war herrlich! Fuer unseren naechsten Tauchgang planen wir den linken Tunnel zu nehmen. Jedoch gibt es hier die Regel, dass man um 5 Uhr aus dem Wasser sein muss und da es schon kurz vor vier ist, beschliessen wir, dass wir nach 30 Minuten umdrehen, auch wenn wir noch genuegend Atemgas in unserer Flasche haben. Genau so machen wir es auch und es war einfach herrlich. Als wir rauskommen, haengen schon wieder schwarze
Gewitterwolken am Himmel und wir sputen uns und packen alles in den Truck, aber leider schaffen wir es nicht ganz.... Es faengt an zu schuetten und wir sind durchnaesst bis auf die Knochen! Beim Tauchen sind wir trocken geblieben (dank Trockentauchanzug) und beim Ausruestung aufraeumen werden wir nass! Irgendwas ist hier falsch!
Wir beide freuen uns auf jeden Fall auf unsere Dusche. Aber vor der Dusche werden erst noch die Hunde versorgt und wir gehen spazieren. Die beiden wollen aber gar nicht vom Haus weg, weil da naemlich ein paar Guerteltiere herumspringen und die sind so herrlich interessant zum jagen. Ich habe alle Haende voll zu tun um die beiden an der Leine
zurueckzuhalten. Aber endlich sehe ich mal ein paar lebendige Guerteltiere. Die "Selbstmordrate" bei den Guerteltieren ist hier ziemlich hoch. Normalerweise sehe ich die Tierchen naemlich nur ueberfahren am Strassenrand liegen.
Mittlerweile ist Max auch hier angekommen und wir machen am naechsten Tag erstmal einen Spasstauchgang und dann geht es wieder ab in Richtung Dive Center - noch ein klein wenig Theorie. Da es sowieso gerade gewittert passt das ganz gut. Am Dienstag habe ich dann meinen Tec Deep Instructor erfolgreich abgeschlossen und jetzt heisst es nur noch Spasstauchen! Am naechsten Tag beschliessen wir nach Peacock zu gehen. Gute Entscheidung, denn hier sind nur 2 andere
Wir beide freuen uns auf jeden Fall auf unsere Dusche. Aber vor der Dusche werden erst noch die Hunde versorgt und wir gehen spazieren. Die beiden wollen aber gar nicht vom Haus weg, weil da naemlich ein paar Guerteltiere herumspringen und die sind so herrlich interessant zum jagen. Ich habe alle Haende voll zu tun um die beiden an der Leine
Tuesday, June 25, 2013
Wieder im Wasser...
Der Alltag ist wieder eingekehrt, ich muss wieder 8 Stunden am Tag arbeiten und meine Freizeitaktivitaeten fehlen mir sehr. Vor allem das Tauchen und das Reiten, aber auch der Sport und die Bewegung allgemein. Schwere Sachen zu tragen unterlasse ich noch und auch Reiten ist glaub nicht so gut! Aber unter Wasser ist man schwerelos, also
gehe ich mit Max mal wieder ins Wasser! Und weil Max so ein toller Tauchbuddy ist, klappt alles auch wunderbar. Ich muss im Prinzip gar nichts machen - nur atmen. Den Lungenautomaten schaff ich auch gerade noch an die Flasche zu schrauben, aber ab da uebernimmt dann Max die ganze Sache, Flaschen und meine gesamte benoetigte Ausruestung schleppt er zum Wasser. Ich muss selbst zum Wasser laufen! Im Wasser habe ich wieder Rundum-Service. Alles wird mir in die richtige Position gebracht und schon kann es losgehen. Als erstes machen wir einen Tieftauchgang mit 2 AOWDler. Max ist der Tauchlehrer und ich bin sozusagen der Divemaster - obwohl ich eigentlich einfach nur dabei bin. Danach folgen noch ein Wracktauchgang zum Segelboot - dieses Mal mit 3 Schuelern und dann noch Suchen und Bergen - mit 4 Schuelern. Mit jedem Tauchgang werden es mehr Schueler! Aber besser so rum, als dass wir bei jedem Tauchgang einen Schueler Schwund haetten. Das waere nicht
so gut! Am Ende des Tages sieht man das Grinsen auf meinem Gesicht! Endlich wieder Blubbern!
Jetzt kann ich es nur noch kaum erwarten, dass ich bald mal wieder auf dem Hottehueh sitze, aber das dauert wohl noch ein klein wenig und meine Game hat sich auch eine kleine Auszeit genommen. Sie hat eine Entzuendung im Huf und am Anfang war es schon sehr kritisch, weil sie fast gar nicht mehr laufen konnte! Aber die schlimmsten Befuerchtungen sind zum Glueck nicht eingetroffen! Sie hat einen Hufverband, den ich regelmaessig wechseln muss und dann den Fuss in so einem Mittel baden und dan
ach neu verbinden. Da sie nicht rennen soll, ist sie im Stall untergebracht. Hoffentlich hilft dies ihrer Figur etwas - langsam aber sicher nimmt sie schon wieder die Form einer Tonne an. Zuerst war ich etwas skeptisch, ob das gut geht, mit der Dame im Stall waehrend die anderen auf der Koppel herumturnen duerfen. Aber sie ist anstaendig und alle Bedenken sind umsonst gewesen. Jeden Tag darf sie ein bisschen Gras fressen! Der alte Gierschlund kann es kaum
erwarten und mag auch gar nicht mehr zurueck in die Box. Sie gibt mir deutlich zu erkennen, dass der Grasentzug gar nicht toll ist. Wenn's denn wahr wird, dann bekommt sie hoffentlich bald Hufeisen mit einer Einlage drin und sie muss nicht mehr lahmen. Noch ein paar Wochen, dann darf sie auch wieder geritten werden. Ich freue mich schon darauf!
Jetzt kann ich es nur noch kaum erwarten, dass ich bald mal wieder auf dem Hottehueh sitze, aber das dauert wohl noch ein klein wenig und meine Game hat sich auch eine kleine Auszeit genommen. Sie hat eine Entzuendung im Huf und am Anfang war es schon sehr kritisch, weil sie fast gar nicht mehr laufen konnte! Aber die schlimmsten Befuerchtungen sind zum Glueck nicht eingetroffen! Sie hat einen Hufverband, den ich regelmaessig wechseln muss und dann den Fuss in so einem Mittel baden und dan
ach neu verbinden. Da sie nicht rennen soll, ist sie im Stall untergebracht. Hoffentlich hilft dies ihrer Figur etwas - langsam aber sicher nimmt sie schon wieder die Form einer Tonne an. Zuerst war ich etwas skeptisch, ob das gut geht, mit der Dame im Stall waehrend die anderen auf der Koppel herumturnen duerfen. Aber sie ist anstaendig und alle Bedenken sind umsonst gewesen. Jeden Tag darf sie ein bisschen Gras fressen! Der alte Gierschlund kann es kaum
Sunday, June 23, 2013
Deutschlandurlaub im "Hotel" Klinikum Ludwigsburg
Es geht mal wieder nach Deutschland, aber dieses Mal habe ich ein Zimmer in einem etwas anderen Hotel "gebucht". Sehr teuer ist es hier, obwohl es gar nicht so toll ist hier. Die Aussicht ist ok, aber das ist auch alles. Meine Operation wollte ich nicht in USA machen lassen, nein, nicht weil es hier keine guten Aerzte gibt, sondern weil ... ach ich weiss es auch nicht so recht warum. Montags morgens komme ich an und dann geht es erstmal heim, Koffer auspacken und was leckeres essen. Und dann schnurstracks ins Krankenhaus um dort noch das OP-Vorgespraech zu fuehren. Am naechsten Morgen um 7 Uhr muss ich dann einchecken und kurz darauf werd ich dann operiert. Alles verlaeuft nach Plan und als ich wieder aufwache liege ich schon in meinem
Zimmer im 14. Stock - mit Aussicht, aber leider liege ich nicht am Fenster. Der erste Tag und die erste Nacht nach der OP ist schrecklich, alle zwei Stunden kommt die Schwester und weckt mich auf - zum Blutdruckmessen und checken ob alles noch ok ist. Und irgendwie kommt fast jedes Mal eine andere Schwester, die dann wieder einen Schreck bekommt, weil mein Puls so niedrig ist. Dieser war naemlich immer so um die 40 rum. Ich hab dann nur gesagt Marathonlaeufer und schon war sie wieder beruhigt. Das erste Mal aufstehen war ziemlich schmerzhaft und ohne fremde Hilfe haette ich es wohl nicht geschafft. Aber ein kleiner Spaziergang im Krankenhausflur ist wenigstens eine Abwechslung. Am Freitag werde ich dann entlassen! Eigentlich wollte mich der Chefarzt noch einen Tag laenger behalten, aber ich habe ihn gebeten, mich zu untersuchen und alles sah super aus, so durfte ich schon am Freitag raus anstatt erst am Samstag. Jippie! Was fuer eine Freude. Die naechsten Tage konnte ich nicht wirklich viel machen, weil ich mich auch noch schonen musste. Aber ich durfte schon auf sein und darf nur nichts tragen und auch 6 Wochen kein Sport machen. Ob ich das 6 Wochen ohne Sport aushalte? Und nichts tragen zu duerfen ist fuer den Rueckflug auch ganz schoen bloed. Aber mal schauen, was ich mir hierfuer einfallen lasse. Ich geniesse die Zeit in Deutschland trotz der Schmerzen und bekomme auch einigen Besuch.
Von zuhause bekomme ich auch immer Bilder zugeschickt. So bin ich wenigstens beruhigt, dass es meinem Viechzeugs gut geht. Die beiden
Maedels geniessen die Zeit beim Schumi bestimmt. Dort gibt es immer so viele leckere Sachen zum Fressen. Den Pferden geht es auch praechtig.
Am Muttertag ist meine OP nun ca. zwei Wochen her und ich mache sogar einen Ausflug zum Pferdchen, Mama, Papa, Tami, Andrea und ihre Kinder sind auch dabei. Dagmar kommt auch und die Kinder duerfen reiten. Zum Glueck ist Tamara dabei und so koennen immer zwei Kinder gleichzeitig reiten. Tami passt auf eins auf und Dagmar auf das andere. Ich bin dieses Mal keine Hilfe, da ich selbst noch Invalide bin! Zum Abschluss gehen Tami und Dagmar noch eine kleine Runde ins Gelaende. Ein bisschen neidisch bin ich schon. Und dann kommt mir wieder in den Sinn dass
ich noch mindestens 4 Wochen nicht reiten darf und das ist jetzt schon schrecklich! Aber es wird wohl auch vorbei gehen.
Die zwei Wochen Deutschland vergehen wie im Fluge und ich fliege schon wieder heim. Von meinem Onkel Doktor habe ich ein Attest bekommen, dass ich nichts tragen darf und dieses habe ich beim Einchecken am Flughafen vorgezeigt und schon hatte ich eine Rollstuhlanforderung auf dem Ticket. Das heisst soviel wie, dass ich ueberall abgeholt werde und mit dem Rollstuhl zum naechsten Gate gebracht werde. Das finde ich etwas uebertrieben, denn laufen kann ich ja! Aber nur so geht es, dass man das Gepaeck getragen bekommt. Und ganz ehrlich der Service war einwandfrei. In Atlanta hatte ich nur 1 Stunde und 20 Minuten Zeit bis zum Abflug nach Birmingham und das ist ziemlich knapp. Aber nicht, wenn man durch den Flughafen geschoben wird und sich somit ueberall vorne anstellen darf.
In Birmingham wurde mein Gepaeck noch abgeholt und dann wurde ich noch mitsamt Gepaeck nach draussen geschoben und da war ich dann mir selbst ueberlassen. Aber ich habe keine Minute warten muessen und schon war mein Abholservice zur Stelle!
Von zuhause bekomme ich auch immer Bilder zugeschickt. So bin ich wenigstens beruhigt, dass es meinem Viechzeugs gut geht. Die beiden
Am Muttertag ist meine OP nun ca. zwei Wochen her und ich mache sogar einen Ausflug zum Pferdchen, Mama, Papa, Tami, Andrea und ihre Kinder sind auch dabei. Dagmar kommt auch und die Kinder duerfen reiten. Zum Glueck ist Tamara dabei und so koennen immer zwei Kinder gleichzeitig reiten. Tami passt auf eins auf und Dagmar auf das andere. Ich bin dieses Mal keine Hilfe, da ich selbst noch Invalide bin! Zum Abschluss gehen Tami und Dagmar noch eine kleine Runde ins Gelaende. Ein bisschen neidisch bin ich schon. Und dann kommt mir wieder in den Sinn dass
Die zwei Wochen Deutschland vergehen wie im Fluge und ich fliege schon wieder heim. Von meinem Onkel Doktor habe ich ein Attest bekommen, dass ich nichts tragen darf und dieses habe ich beim Einchecken am Flughafen vorgezeigt und schon hatte ich eine Rollstuhlanforderung auf dem Ticket. Das heisst soviel wie, dass ich ueberall abgeholt werde und mit dem Rollstuhl zum naechsten Gate gebracht werde. Das finde ich etwas uebertrieben, denn laufen kann ich ja! Aber nur so geht es, dass man das Gepaeck getragen bekommt. Und ganz ehrlich der Service war einwandfrei. In Atlanta hatte ich nur 1 Stunde und 20 Minuten Zeit bis zum Abflug nach Birmingham und das ist ziemlich knapp. Aber nicht, wenn man durch den Flughafen geschoben wird und sich somit ueberall vorne anstellen darf.
Thursday, May 30, 2013
Die "Hottest Hounds" von Birmingham
Es gibt ja schon verrueckte Ideen, aber diese hier finde ich besonders abgefahren! Hier in Birmingham gibt es naemlich ein Buch das heisst "Hottest Hounds of Birmingham" auf deutsch: "Die heissesten Hunde von Birmingham". Es ist ein Bildband und er ist vor 2 Jahren erschienen.
Dieses Jahr gibt es wieder einen und da meine beiden Hunde auch zu den heissesten von Birmingham zaehlen duerfen diese natuerlich im Buch nicht fehlen.Wir haben einen Fototermin an einem Mittwochabend in Downtown Birmingham in der Morris Avenue. Ich bin ganz aufgeregt, mein erstes Fotoshooting, eigentlich ist es ja nicht meins, sondern das meiner Hunde, aber das ist fast das gleiche. Gleich nach der Arbeit bekommen die zwei noch was zum Fressen und dann ab ins Auto. Die beiden sind auch ganz aufgeregt, aber nicht weil wir auf den Fototermin gehen, sondern weil sie es immer toll finden mit der "Mama" irgendwohin zu fahren und dann dort Gassi zu gehen. Mein Navi leitet mich direkt zur Morris Avenue und ich bin natuerlich viel zu frueh da, aber lieber zu frueh, als zu spaet! Papierkram ausfuellen und dann warten bis ich dran bin. Waehrend ich hier so rumstehe und warte beschnueffeln die beiden alles. Hier gibt es aber auch viele Duefte! Kein Wunder, wer weiss wieviele Hunde heute schon beim Fototermin waren. Dann sind wir dran. Die Fotografin geht mit den Hunden immer etwas von der Masse weg und ich lass die beiden von der Leine los. Mitten in der Stadt! Ein bisschen mulmig war mir schon, denn bei dem ganzen Trubel, koennte es leicht passieren, dass sie vielleicht irgendwie wegrennen.... Aber sie sind gut erzogen und alles laeuft perfekt. Innerhalb von 10 bis 15 Minuten sind wir fertig und die Bilder sind im
Kasten. Ich wuerd die Bilder gerne anschauen, aber das darf man nicht, und ich bekomme die Bilder auch erst wenn das Buch draussen ist. Da werde ich wohl noch ein Weilchen auf die Folter gespannt. Geplant ist das Buch im August oder September raus zu bringen. Aber dass ich wenigstens schonmal ein Foto habe, hab ich eben selbst eins mit dem iPhone gemacht.
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